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Weidengewächse

Weiden Blätter bestimmen – Unterschiede und Merkmale

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Weiden Blätter bestimmen - Unterschiede und Merkmale

Möchten Sie Ihren Garten mit einer Weide verschönern? Eine gute Wahl: Die Bäume sind – besonders dann, wenn diese ihre silbergrauen Kätzchen tragen – ein wahrer Blickfang. Sie sollten jedoch beachten, dass bei Weiden zwischen männlichen und weiblichen Pflanzen unterschieden wird. Die Kätzchen des männlichen Baumes sind dabei deutlich dekorativer, als die der weiblichen Weide.

Wissenswertes über die Weide

Wissenswertes über die Weide


Die meisten Weiden – wie zum Beispiel die außergewöhnlich hübsche Silberweide – bevorzugen feuchte Böden und sind daher nicht selten an See- und Flussufern zu finden. Das Verbreitungsgebiet der Weiden ist groß, die Bäume sind in Europa und Asien sowie auch in Nord- und Südamerika zu finden.

Weiden zählen nicht nur zu den beliebtesten Ziergehölzen, sie haben auch in der Volksmedizin einen festen Platz: In der Rinde der Weide befindet sich nämlich der Wirkstoff „Salicin“, der über eine schmerzstillende Wirkung verfügt. Bei Salicin (abgeleitet vom lateinischen Namen der Weide „Salix“) handelt es sich um eine Säure, die als Grundlage des Medikamentes Aspirin dient.

Weiden Blätter bestimmen: Übersicht der wichtigsten Arten

Weiden Blätter bestimmen Übersicht der wichtigsten Arten
Möchten Sie wissen, worin sich die Blätter der Weiden unterscheiden? Die Blätter der Bäume weisen die verschiedensten Merkmale auf.

Silberweide

Die Blätter der Silberweide, die in Europa sowie in West- und Zentralasien beheimatet ist, weisen auf beiden Blattseiten feine weiße Härchen auf, welche die Weide (vor allem im Wind) wunderschön silbrig glänzen lassen. Die schmalen Blätter werden bis zu 10 cm lang, der Blattrand zeigt sich fein gesägt.

Korbweide

Auch die Korbweide (ebenso als Hanf-Weide bekannt), deren Verbreitungsgebiet ebenfalls auf dem europäischen Kontinent und in West- und Zentralasien zu finden ist, verfügt über schmale (lanzettliche) Blätter, die oben dunkelgrün sind und auf der Unterseite eine silbergraue Färbung aufweisen. Die spitz zulaufenden Blätter sind unbehaart und fallen – mit rund 25 cm – deutlich länger aus, als die Blätter der Silber-Weide. Die Blattränder sind fein gesägt.

Knackweide

Auch das bis zu 16 cm lange (und zwei bis drei Zentimeter breite) Blatt der Knackweide ist an den Rädern feingesägt und lanzettlich. Die Blätter sind unbehaart und beidseitig grün. Der Baum ist in Europa sowie in West- und Zentralasien beheimatet. Die Knackweide ist auch als Bruchweide bekannt

Sal-Weide

Das beidseitig grüne Blatt der Sal-Weide ist breit und elliptisch, es erreicht eine Länge von rund 10 cm. Die Oberseite des Blattes verfügt über einen feinen Glanz. Die Blattränder sind fein gesägt. Die Heimat der Sal-Weiden liegt in Europa und in West- und Zentralasien.

Hookers-Weide

Die Hookers-Weide, deren Heimat sich vom südwestlichen Kanada bis in den Nordwesten von Amerika erstreckt, trägt glänzende, eiförmig Blätter, die bis zu 10 cm groß werden. Die Blätter sind auf Ober- und Unterseite dunkelgrün.

Expertentipp

Wenn Sie nun Lust dazu bekommen haben, eine Weide in Ihrem Garten anzupflanzen, sollten Sie dieses Vorhaben idealerweise im Frühjahr oder Herbst umsetzen. Sie erhalten die Bäume – meist in Containern – im Gartenfachhandel. Da Weiden lockere Böden bevorzugen, ist es von Vorteil, wenn Sie die Erde – am künftigen Standort des Baumes – mit Kies oder Sand vermischen. Das Pflanzloch für den Flachwurzler sollte großzügig ausgehoben werden. Nachdem Sie Ihre Weide einsetzt – und das Pflanzloch sorgfältig aufgefüllt haben – muss der Baum gut angegossen werden. Sorgen Sie dafür, dass der Boden rund um das junge Bäumchen, nicht austrocknet. Das Aufbringen einer Mulchschicht kann helfen, die Wasserverdunstung im Wurzelbereich zu reduzieren.

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Bildquellen:

© www.flickr.com/Thomas Kohler

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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