Wasserschildkröten sind sogenannte Gemischtköstler und benötigen deswegen einen gesunden Mix aus tierischer und pflanzlicher Nahrung. Finden sich in Ihrem Gartenteich Wasserschildkröten, so können Sie diese also mit zahlreichen Wasserpflanzen glücklich machen. Welche Wasserpflanzen sich besonders eignen, erfahren Sie im folgenden Artikel.
Besonders schmackhafte Wasserpflanzen
Der Wasserschildkröte schmecken zahlreiche Pflanzen, die Sie mühelos an Ihrem Gewässer anbieten können.
Schildkröten lieben beispielsweise:
- Froschbiss
- Wasserpest
- Wasserstern
- Nixkraut
- Wasserhyazinthe
- Wasserlinsen
- Fadenalgen
- Schwimmfarn
Über die Lieblingswasserpflanzen der Wasserschildkröte

Nachfolgend finden Sie jene Wasserpflanzen, die besonders gerne von Wasserschildkröten gefressen werden.
Froschbiss
Der Froschbiss gehört zur Familie der Froschbissgewächse und umfasst drei bis sechs verschiedene Arten. Ihre Blätter sehen aus wie keine Seerosenblätter und erinnern an die Schnauzenform eines Frosches. Dabei erreichen Sie einen Durchmesser von ungefähr zwei bis sieben Zentimetern.
Wasserpest
Die Wasserpest gehört ebenfalls zu der Familie der Froschbissgewächse und umfasst etwa sechs Arten. Sie vermehren sich rasant und wurzeln im Gewässeruntergrund. Ihre Stängel sind dabei verzweigt und tragen seitliche Vorblätter. Je nach Art können diese Stängel bis zu drei Metern lang werden.
Wasserstern
Wassersterne gehören zur Familie der Wegerichgewächse und sind auf dem Boden kriechende krautartige Pflanzen. Je nach Standort variiert dabei die Form und Aufteilung der Blätter.
Nixkraut
Das Nixkraut ist eine feinfiedrige und schnell wachsende Wasserpflanze, welche recht anspruchslos in Ihrer Pflege ist. Sie wird bis zu 70 Zentimeter lang und wird gerne von Wasserschildkröten gegessen.
Wasserhyazinthe
Die Eichhornia oder Wasserhyazinthe gehört zur Familie der Wasserhyazinthengewächse. Sie ist eine krautige Pflanze, welche mithilfe ihres aufgeblasenen Blattstiels auf der Wasseroberfläche treibt.
Wasserlinsen
Diese Pflanze stammt aus der Familie der Aronstabgewächse und ist weltweit verbreitet. An ihren Gliedern befindet sich je eine Wurzel, welche keinen Leitstrang aufweisen.
Fadenalgen
Fadenalgen, auch Sternalgen genannt, sind eine Gattung innerhalb der Grünalgen und gehören zur Familie der Zygnemataceae. In Mitteleuropa gibt es mindestens 50 verschiedene Arten von ihr.
Schwimmfarn
Der Schwimmfarn, auch als Büschelfarn bekannt, ist eine Wasserpflanze aus der Familie der Schwimmfarngewächse. Besonders im Sommer wächst er sehr gut in Teichen.
Auf diese Wasserpflanzen sollten Sie verzichten
Neben einer langen Liste von geeigneten Wasserpflanzen gibt es auch einige Pflanzen, mit denen Ihre Wasserschildkröten besser keinen Kontakt bekommen sollten.
Sehen Sie davon ab, Seerosen, Sumpfschwertlilien oder Sumpfcalla in Ihren Teich zu setzen. Seerosen enthalten beispielsweise ein Alkaloid, welches giftig für Wasserschildkröten ist.
Expertentipp
Zusätzlich zu den oben aufgeführten Wasserpflanzen stellen Wildkräuter ebenfalls eine leckere und gesunde Nahrungsergänzung für Ihre Wasserschildkröten dar. Löwenzahn, Brennnessel und auch Giersch können ohne Probleme an Schildkröten verfüttert werden.
Häufig gestellte Fragen
Welche Wasserschildkröten können im Teich überwintern?
Die ganzjährige Haltung im Teich ist nur etwas für die europäische Sumpfschildkröte. Eine Wasserschildkröte fühlt sich nur in den Sommermonaten wohl am Gartenteich.
Kann man Wasserschildkröten mit Goldfischen zusammen halten?
Im Grunde spricht nichts dagegen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass beide Partien artgerecht gehalten werden. Beispielsweise ist für Goldfische eine gute Wasserqualität viel wichtiger als für Wasserschildkröten.
Welche Nahrungszusätze benötigt eine Wasserschildkröte?
Es gibt drei grundlegende Nahrungsergänzungszusätze, die Sie Ihrer Wasserschildkröte zuführen sollten: Vitamine, Spurenelemente und Calcium.
Wie viel Futter braucht eine Wasserschildkröte?
Wasserschildkröten fressen im Grunde so viel, wie sie bekommen können. Da in der Natur oftmals Nahrungsknappheit herrscht, ist dieses Verhalten ein spezieller Instinkt der Tiere. In Gefangenschaft gehalten, sollten Sie Ihre Wasserschildkröte jedoch nur ein- bis zweimal pro Woche füttern.
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