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Zimmerpflanzen

Welchen Dünger braucht Frangipani?

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Welchen Dünger braucht Frangipani

In unseren Breitengraden wird Frangipani vor allem als Zimmerpflanze geschätzt. Die exotische Pflanzengattung wartet mit über 20 Arten auf, von denen vor allem die Rote Frangipani im Haus eine gute Figur abgibt und fleißige Gärtner mit anmutigen Blüten belohnt. Damit das auch so bleibt, sind eine entsprechende Pflege und der richtige Dünger wichtig.

Standort und Pflege der Frangipani

Standort und Pflege der Frangipani


Die Rote Frangipani zählt zu den bekanntesten Zimmerpflanzen und stammt aus Zentralamerika. Sie wächst unter anderem in Mexiko sowie Puerto Rico, wird aber auch in warmen Regionen wie Florida als Zierpflanze angebaut. Als wärmeliebendes Gewächs benötigt sie ganzjährig einen warm-feuchten Standort und ausreichend Sonne, weshalb sie sich nicht nur für helle Badezimmer, sondern auch Wintergärten und Gewächshäuser gut eignet. Hinsichtlich ihrer Nährstoffansprüche wünscht sich die Frangipani ein spezielles Substrat. Dieses kann im Fachhandel erworben werden. Alternativ genügt der Pflanze auch eine Mischung aus Kokos- und Kakteenerde. In jedem Fall sollte die Staude nicht in Staunässe stehen, da dies der Gesundheit abträglich ist.

Frangipani richtig düngen

Frangipani richtig düngen
In ihrer Heimat wächst die Frangipani auf alkalischen bis sauren Böden. Sie benötigt regelmäßige Düngergaben, um ausreichend zu wachsen und Blüten zu bilden. Zur Auswahl stehen Flüssigdünger und Dünger, die direkt unter die Erde gemischt werden. Geeignet sind handelsübliche Blumendünger, welche der Pflanze über das Gießwasser gegeben werden können. Dabei sollten Sie stets auf die richtige Abmessung achten, weil zu viel Dünger dem exotischen Gewächs Schaden hinzufügt.

Vom Frühjahr bis in den Herbst hinein sollte die Pflanze alle zwei bis drei Wochen gedüngt werden. Im Handel sind zudem Spezialdünger erhältlich. Diese eignen sich am besten, weil sie genau auf die Nährstoffbedürfnisse der Frangipani abgestimmt sind und eine größere Menge Phosphat beinhalten. Auch dieser Dünger wird dem Gewächs über das Gießwasser verabreicht. Während die Monate vor der Blütenbildung stetige Nährstoffgaben erfordern, sollte Frangipani im Herbst nicht mehr gedüngt werden. Ab nun setzt die Ruhephase ein, die bis zum nächsten Frühjahr andauert.

Haushaltsmittel zum Düngen

Neben handelsüblichem Dünger können Sie der Pflanze mit selbst hergestelltem Dünger helfen. Eine bekannte Variante, die vornehmlich für Gemüsepflanzen eingesetzt wird, aber auch Zimmerpflanzen hilft, ist Brennnesseljauche. Das übel riechende Gebräu ist eine natürliche Quelle für Phosphor und Stickstoff. Eine haushaltsübliche Variante ist zudem Kaffeesatz. Dieser sollte nur in Maßen als Dünger verwendet werden, da sich in ihm oft Schimmelsporen absetzen können. Geben Sie etwas Kaffeesatz vorsichtig in das Substrat des Gewächses und vermischen es mit der Erde.

Expertentipp

Frangipani freut sich über eine gute Drainage, die mit Blähton hergestellt werden kann. Diese verhindert stehendes Wasser.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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