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Zimmerpflanzen

Yucca Palme umtopfen – welche Erde braucht die Pflanze?

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Yucca Palme umtopfen - welche Erde braucht die Pflanze

Yucca Palmen sind in rund 50 verschiedenen Arten erhältlich und stammen ursprünglich aus den Höhenlagen Mittelamerikas und Mexikos. Die beliebte Yucca Palme ist pflegeleicht, da sie an schwierige Wachstumsbedingungen gewöhnt ist. Sie sollte lediglich bei Bedarf umgetopft werden und benötigt dann frisches Substrat. Welche Erde am besten geeignet ist und worauf Sie beim Umtopfen achten sollten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das richtige Substrat

Yucca Palmen sind in ihrem natürlichen Umfeld an einen durchlässigen und lockeren Boden gewöhnt. Aus diesem Grund sollte man beim Umtopfen auf eine durchlässige Kübel- oder Zimmerpflanzenerde zurückgreifen. Um die Erde zusätzlich aufzulockern, ist es empfehlenswert Tongranulat, Perlite, Bims Kies oder Sand unter die Erde zu mischen. Feuchtigkeit und insbesondere Staunässe vertragen Yucca Palmen nicht. Das Substrat sollte folglich durchlässig sein.

Zusätzlich sollte man eine Drainageschicht in den Topf integrieren. Die schnell wachsende Palmlilie wächst auch in Grünpflanzen- oder Kaktuserde hervorragend. An der Qualität der Erde sollte man nicht sparen. Günstige Erde ist nicht formstabil und sackt mit der Zeit in sich zusammen. Die Folge ist Staunässe. Diese sollte jedoch unbedingt vermieden werden. Stattdessen hat sich Erde namhafter Hersteller bewährt.

Der richtige Zeitpunkt für das Umtopfen

Der richtige Zeitpunkt für das Umtopfen


Yucca Palmen können zu jeder Jahreszeit umgetopft werden. Besonders gut geeignet ist vor allem der Frühling. Wird das Umtopfen jedoch zu einer anderen Zeit notwendig, spielt die Jahreszeit keine Rolle. Empfehlenswert ist je nach Wachstum und Zustand der Pflanze ein Umtopfintervall von ein bis drei Jahren.

Gründe für das Umtopfen einer Palmlilie

Gründe für das Umtopfen einer Palmlilie
Da das Wachstum der Yucca Palme von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, lässt sich keine pauschalisierte Aussage über den richtigen Zeitpunkt für das Umtopfen treffen. Man sollte eine Yucca Palme beobachten und nach den folgenden Veränderungen Ausschau halten:

  • Undurchlässigkeit des Substrats
  • Bildung von Staunässe
  • zu kleiner Topf
  • verfestigtes oder eingesacktes Substrat
  • instabiler Stand der Palme
  • beschädigtes Pflanzgefäß
  • Wurzeln wachsen aus dem Pflanzgefäß heraus
  • Verfärbung der Blätter

Die Auswahl eines geeigneten Pflanzgefäßes

Die Auswahl eines geeigneten Pflanzgefäßes
Gibt es Anzeichen, das ein Umtopfen erforderlich ist, sollte man nicht lange zögern. Die Yucca Palme ist schnellwüchsig und erreicht mehrere Meter an Wuchshöhe. Nicht nur das Substrat bietet ihr guten Halt, sondern auch das Pflanzgefäß. Dieses sollte groß, aber auch hoch genug für die beliebte Zimmerpflanze sein. Nicht immer ist der Erwerb eines neuen Topfes erforderlich. Erfolgt das Umtopfen, weil lediglich das Substrat ausgetauscht werden muss, so kann es durchaus möglich sein, dass der Topf für die Größe der Yucca Palme ausreichend ist. In diesem Fall tauscht man lediglich die Erde aus, schneidet die Pflanze bei Bedarf zurück und pflanzt diese wieder in den alten Topf ein.

Die Düngung der Yucca Palme

Für ein kräftiges Wachstum wird die Palmlilie von März bis Oktober wöchentlich mit einem geeigneten Dünger versorgt. Düngestäbchen für Palmen- oder Grünpflanzen haben sich als praktisch erwiesen, da sie die Nährstoffe etappenweise an die Palme abgeben und ein wöchentliches Düngen entfällt.

Expertentipp

Zur Kultivierung einer Yucca Palme eignet sich auch eine Hydrokultur. Die grobkörnige Struktur des Granulats sorgt für eine gute Durchlüftung und einen guten Stand. Staunässe wird vermieden und die Palmlilie muss seltener gegossen werden, da das Granulat Wasser speichert. Zusätzlich wird einem Schädlingsbefall vorgebeugt. Das Granulat verdichtet sich nicht und Schimmel kann sich durch die einzigartige Struktur nicht bilden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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