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Obstpflanzen

Der beste Boden für Heidelbeeren

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Der beste Boden für Heidelbeeren

Heidelbeeren zählen zu den beliebtesten Früchten in deutschen Gärten. Die blauen Beeren lassen sich in Kuchen verarbeiten, als Marmelade genießen oder auch einfach roh verzehren. Allerdings benötigt die Heidelbeere ein spezielles Bodenregime und einen guten Standort, um reichlich Früchte zu tragen. Wir zeigen Ihnen, worauf es ankommt.

Der natürliche Standort von Heidelbeeren

Der natürliche Standort von Heidelbeeren


Die Heidelbeere findet ihre natürliche Verbreitung in den europäischen Laub- und Nadelwäldern. Dort wächst sie bevorzugt in halbschattigen Lagen auf einem nährstoffreichen und sauren Waldboden. Auch in der Heide, auf sandigen und moorreichen Böden ist der Strauch zu finden. Die Wurzeln der Heidelbeere reichen bis zu einem Meter ins Erdreich und gehen häufig eine Symbiose mit Mykorrhiza-Pilzen ein, die ihr dabei helfen, Nährstoffe aus der Erde aufzunehmen.

Wie man Heidelbeeren im Garten anpflanzt

Wie man Heidelbeeren im Garten anpflanzt
Heidelbeeren sind zwar häufige Waldbewohner, können jedoch ebenso im Garten angepflanzt werden. Hinsichtlich des Bodens gilt die Heidelbeere jedoch als etwas wählerisch, sodass man sich am besten im Voraus über die Bodenbedingungen Gedanken macht. Um der Heidelbeere den perfekten Standort zu bieten, empfiehlt sich eine Pflanzung im halbschattigen bis sonnigen Bereich. Eine lichte Stelle zwischen Nadel- oder Laubbäumen bietet sich hierfür an.

Da Heidelbeeren auf einem sauren Boden mit einem niedrigen pH-Wert von 3,5 bis 5 angewiesen sind, sollten Sie entweder auf Rhododendronerde zurückgreifen oder ein spezielles Moorsubstrat. Aufgrund der natürlichen Verbindung zwischen Mykorrhiza und der Heidelbeere empfiehlt es sich auch, Rindenmulch und Tannennadeln unter die Erde zu mischen.

Mischen Sie ebenfalls etwas Humus in das Substrat, um der Heidelbeere ausreichend Nährstoffe mitzuliefern. Ist ihr Boden eher lehmig oder enthält viel Ton, sollten Sie eine kleine Grube ausheben und diese mit geeignetem Substrat auffüllen. Überprüfen Sie mithilfe eines Teststreifens oder eines Messgeräts, ob ihr Substrat den richtigen pH-Wert besitzt.

Alternativ können Sie die Erde an ein Institut schicken, dass Ihnen genaue Auskunft über die Zusammensetzung gibt. Häufeln Sie die Erde um Ihre Heidelbeere etwas an und achten Sie darauf, die Pflanze gut anzugießen, da Heidelbeeren als sehr durstig gelten. Versorgen Sie die Heidelbeere in regelmäßigen Abständen mit Dünger, um die Anzahl der Beeren zu erhöhen. Empfehlenswert sind Düngergaben während des Frühjahrs und im Frühsommer.

Expertentipp

Als Dünger für Ihre Heidelbeere eignet sich saure Erde oder Nadelkompost, in jedem Fall aber Dünger mit viel Stickstoff.

Häufig gestellte Fragen

Lassen sich Heidelbeeren auch im Kübel kultivieren?

Ja, das ist möglich. Der Kübel sollte ausreichend groß sein und regelmäßig mit Dünger und Wasser versorgt werden.

Vertragen Heidelbeeren Schatten?

In der Natur wachsen Heidelbeeren im lichten Schatten. Halbschatten ist in jedem Fall geeignet, etwas Sonne sollte die Pflanze jedoch abbekommen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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