10 Meter hoch und mehrere Meter pro Jahr kann eine Kiwi wachsen. Damit sich der Strauch ungehindert entfalten kann, benötigt er ein stabiles Gerüst. Neben einer Vielzahl im Handel angebotener Spaliere lässt sich eine geeignete Rankhilfe auch selbst bauen. Einige kreative Ideen finden Sie in diesem Beitrag.
Holzpfähle und Drahtseile
Ein Klassiker unter den selbst gebauten Rankhilfen ist ein Spalier aus Holzpfählen und Drahtseilen. Bei dieser einfachen und verbreiteten Technik werden lange Holzpfähle in die Erde eingebracht. Halten Sie zwischen den Pfählen einen Abstand von 1,5 bis 2 Metern ein. Nun spannen Sie dicken Draht waagerecht zwischen den Pfählen.
Zwischen den Drahtseilen hat sich ein Höhenabstand von 50 bis 70 Zentimetern bewährt. Eine Kiwi-Pflanze pro Holzpfahl genügt, um das Spalier zu begrünen. Die Wuchsrichtung der Ranken können Sie beeinflussen, indem Sie sie zurechtlegen oder in der gewünschten Richtung festbinden.
Eine runde Rankhilfe
Um Ihre Kiwi in einer Drahtkugel wachsen zu lassen, formen Sie aus Draht 5 große, im Durchmesser variierende Drahtringe. Mit dem größten Ring beginnend, legen Sie diese ineinander und fächern sie anschließend zu einer Kugel auf. Stabilisieren Sie den Ball mit Draht.
Nun graben Sie lange Holzpfähle in den Boden, an deren Spitze die Kugel befestigt wird. Der Kiwi-Strauch kann wundervoll am Drahtball entlang wachsen. Helfen Sie den Ranken anfangs dabei die richtige Wuchsrichtung zu finden.
Bambusstäbe in Kübeln
Auch in Kübeln kultivierte Kiwi-Pflanzen benötigen eine geeignete Rankhilfe. Hier eignen sich beispielsweise lange Bambusstäbe. Drücken Sie die Stäbe in die Erde und binden Sie diese oben, ähnlich wie bei einem Tipi-Zelt, fest zusammen.
Expertentipp
Um das Holz der Spalierstützen zusätzlich vor der Witterung zu schützen, können Sie die Pfähle anstreichen. Mögen Sie es farbenfroh, greifen Sie zu knalligen Farben und verleihen Ihrer Rankhilfe damit einen individuellen Touch.
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