Connect with us

Obstpflanzen

Kiwi – Herstellung von Kiwisaft

Veröffentlicht

auf

Kiwi - Herstellung von Kiwisaft

Egal ob grün oder gelb, Kiwis schmecken in reifem Zustand lecker und sind wahre Immunbooster. Mit dem Verzehr einer einzigen Kiwi wird der Tagesbedarf an Vitamin C fast vollständig gedeckt. Neben dem Auslöffeln der Früchte ist das Trinken des Saftes eine bequeme Möglichkeit, in den Genuss der gesunden Frucht zu kommen. Wie man Kiwisaft herstellen kann, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Vorbereitung

Grundsätzlich können sorgfältig gewaschene Kiwis inkl. der Schale entsaftet werden. Dabei gelangen jedoch oft die kleinen Härchen in den Saft, was nicht jeder mag. Um das zu verhindern, sollten die Früchte vor der Verarbeitung geschält werden. Am besten funktioniert das mit einem Sparschäler. Alternativ kann man die Härchen abbürsten oder mit einem feuchten, rauen Tuch abreiben. Die Kerne und das weiße Innere werden mitverarbeitet.

Saftpresse (Slow Juicer)

Saftpresse (Slow Juicer)


Bei einem Slow Juicer wird der Saft mit Druck aus den Fruchtstückchen gepresst. Durch diese schonende Form des Entsaftens bleiben die enthaltenen Nährstoffe weitgehend erhalten. Der Saft erhält zudem eine angenehme, homogene Konsistenz, da kaum faserige Fruchtbestandteile oder Kerne in den gepressten Saft gelangen. Kaltgepresster Kiwisaft kann im Kühlschrank ein bis zwei Tage aufbewahrt werden.

Zentrifugal-Entsafter

Zentrifugal-Entsafter
Bei einem Zentrifugal-Entsafter werden die zerkleinerten Fruchtstücke auf ein Sieb geschleudert, wodurch Saft und Trester getrennt werden. Bei diesem Vorgang gelangen Schwebstoffe, Faserreste und Luft in den Saft, sodass dieser eine etwas gehaltvollere, schaumige Konsistenz aufweist. Durch den vergleichsweise hohen Sauerstoffgehalt oxidiert Kiwisaft aus Zentrifugal-Entsaftern schnell, wodurch ein Teil der gesunden Nährstoffe verloren geht. Der Saft verfärbt sich nach kurzer Zeit unappetitlich und verdirbt sehr schnell. Aus diesem Grund sollte Kiwisaft, der mit einem Zentrifugal-Entsafter hergestellt wurde, sofort getrunken werden.

Saft aus Kiwipüree

Saft aus Kiwipüree
Wer keinen Entsafter besitzt, muss nicht auf Kiwisaft verzichten. Die geschälten, zerkleinerten Früchte können in einen Standmixer gegeben werden. Dieser wird mit Wasser gefüllt, bis die Fruchtstücke knapp bedeckt sind. Wer möchte, kann auch etwas Zucker oder Honig zum Süßen dazugegeben. Danach wird das Ganze gemixt, bis ein dickes Püree entsteht. Dieses kann durch ein feines Sieb gestrichen werden, um eine feinere Konsistenz zu erhalten. Das fertige Püree wird mit Wasser aufgefüllt, bis die gewünschte Saftkonsistenz erreicht ist. Kiwipüree kann, luftdicht verschlossen, etwa zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Dampfentsafter

Um es vorweg zu nehmen, das Dampfentsaften ist für Kiwis keine ideale Alternative. Durch den hohen Wasserdampfanteil wird der Saft wässrig und fade im Geschmack. Weiterhin geht ein Großteil der wertvollen Nährstoffe verloren. Muss eine große Menge Kiwis verarbeitet und haltbar gemacht werden, stellt das Dampfentsaften jedoch eine annehmbare Alternative dar.

Dazu werden die Früchte geschält und zerkleinert in den Fruchtkorb des Entsafters gegeben. Bei noch nicht vollständig ausgereiften Kiwis kann man etwas Zucker über die Fruchtstücke streuen. Bewährt haben sich etwa 100 Gramm Zucker pro Kilogramm. Die Kiwis werden etwa eine Stunde entsaftet, bei besonders harten Früchten kann das Entsaften 10 bis 20 Minuten länger dauern. Heiß in sterile Gläser abgefüllt, hält sich der Saft etwa ein Jahr.

Expertentipp

Gerade im Hochsommer kann frisch gepresster Saft schnell verderben, selbst wenn er im Kühlschrank aufbewahrt wird. Er sollte deshalb möglichst zeitnah getrunken werden. Ist das nicht möglich, lässt sich Kiwisaft problemlos einfrieren. Auf diese Weise bleiben alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe erhalten. Zum Genießen wird der Saft schonend im Kühlschrank aufgetaut oder leicht angetaut als gesundes Sorbet genossen.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär