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Alten Rasen entfernen – Tipps und Tricks

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Alten Rasen entfernen - Tipps und Tricks

Viele Rasenflächen sind nach einigen Jahren nicht mehr so schön anzusehen wie zu Beginn. Wenn auch die besten Pflegemaßnahmen nichts mehr an dieser Tatsache ändern, kann der Rasen nur noch entfernt werden. Dafür kommen drei Methoden in Frage. Welche sich am besten für Ihren Garten eignet, hängt vor allem davon ab, welche Mittel Ihnen zur Verfügung stehen und welchen Aufwand Sie betreiben möchten.

Rasen mit dem Spaten abtragen

Rasen mit dem Spaten abtragen


Den Rasen mit einem Spaten abzutragen, ist die kostengünstigste Methode. Es handelt sich jedoch gerade bei großen Rasenflächen um einen Kraftakt, denn die gesamte Arbeit wird per Hand ausgeführt. Um die Entfernung des Rasens ein wenig zu erleichtern, sollten Sie das Gras vor Beginn der Arbeiten so kurz wie möglich schneiden. Nun stehen Ihnen zwei Möglichkeiten zur Verfügung.

Sie können die Rasenfläche umgraben. Ähnlich dem Umgraben eines Nutzgartens im Herbst wird der Boden mit dem Gras nach unten gewendet. So werden die Pflanzen von der Wasserversorgung abgetrennt und ihnen werden Sauerstoff sowie Licht entzogen. Dadurch stirbt der Rasen über einen gewissen Zeitraum ab.

Der Rasen kann aber auch ausgestochen werden. Dafür wird die Fläche in handliche Stücke unterteilt, die maximal 45 x 45 Zentimeter groß sein sollten. Beginnen Sie dann an einer Seite des Rasens und tragen Sie den Rasen Stück für Stück ab. Stechen Sie den Spaten zwischen Wurzelschicht und Erdreich ein und nutzen Sie seine Hebelwirkung, um das Rasenstück abzutragen.

Alten Rasen maschinell entfernen

Alten Rasen maschinell entfernen
Wer seinen Rasen lieber maschinell entfernen möchte, kann dafür eine Rasenfräse einsetzen. Dieses Gerät häckselt den Rasen in sehr kleine Stücke und lockert den Unterboden gleichzeitig auf. Der Einsatz einer Rasenfräse ist jedoch nur dann zu empfehlen, wenn im Nachgang neuer Rasen auf der Fläche ausgesät werden soll. Denn das Gerät verteilt nicht nur den Rasen, sondern auch jegliche Unkräuter und diese wachsen sehr schnell wieder nach.

Eine Alternative stellt der Rasenschäler dar. Hierbei handelt es sich um eine motorbetriebene Maschine, die den Rasen schnell und mit geringem Kraftaufwand abträgt. Für die meisten Menschen empfiehlt es sich, den Rasenschäler im lokalen Baumarkt auszuleihen, denn der hohe Kaufpreis zahlt sich bei einer einmaligen Anwendung nicht aus.

Wichtig bei der Benutzung des Rasenschälers ist vor allem der entsprechende Arbeitsschutz. Eine Schutzbrille, festes Schuhwerk und ein Gehörschutz sind unumgänglich. Die Arbeit selbst ist recht einfach. Der Rasenschäler wird beginnend an der Rasenkante positioniert und dann über die Fläche geführt. Er schneidet den Rasen streifenweise mit einem kleinen Stück Unterboden ab. Später müssen Sie die Streifen nur noch aufrollen und auf dem Kompost oder im Biomüll entsorgen.

Den Rasen absterben lassen

Falls keine Maschinen zur Verfügung stehen und die Arbeit mit dem Spaten einen zu hohen körperlichen Aufwand darstellt, kann man den Rasen auch absterben lassen. Das erfordert jedoch viel Zeit und es dürfen auf keinen Fall Chemikalien zum Einsatz kommen, denn diese fügen dem Boden einen langfristigen Schaden zu. Gelangen die Mittel ins Grundwasser, drohen außerdem hohe Geldstrafen.

Stattdessen wird der Rasen mit Hilfe einer Plane abgetötet. Diese wird luftdicht über die Fläche gespannt. Durch die Dunkelheit und die unter der Plane entstehende Stauwärme stirbt der Rasen mit der Zeit ab. Das kann jedoch bis zu zwei Jahre dauern, in denen die Fläche nicht betreten werden kann. Bei großen Flächen ist weiterhin ein regelmäßiges Umsetzen der Plane nötig.

Expertentipp

Wer alten Rasen entfernen möchte, sollte dafür einen Zeitpunkt im späten Frühjahr oder im Sommer wählen. Falls es nicht regnet und warm bleibt, ist auch ein Tag im frühen Herbst möglich. Der Rasen sollte so trocken wie möglich sein, denn dann lässt er sich leichter bearbeiten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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