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Heckenpflanzen

Buchsbaum bekommt gelbe Blätter

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Buchsbaum bekommt gelbe Blätter

Schon in der Antike wurde der Buchsbaum gerne zur Gartengestaltung genutzt. Das kräftig grüne und dichte Laub, seine Schnittverträglichkeit und nicht zuletzt die recht unkomplizierte Pflege sorgen auch heute noch für die große Beliebtheit des Buchsbaums. Doch leider ist der Strauch anfällig für Krankheiten und Schädlinge. Gelbe Blätter sind ein sicheres Zeichen, dass es dem Buchsbaum nicht gut geht. Dann muss die Ursache gefunden und schnell gehandelt werden.

Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen
Im Garten oder als Kübelpflanze auf der Terrasse, dem Balkon oder im Vorgarten ist der Buchsbaum eine attraktive und dekorative Pflanze, die einfach zu pflegen ist und ganz nach Geschmack in Form geschnitten werden kann. Färben sich die Blätter gelb oder braun, ist dies ein Zeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist und der Strauch Hilfe benötigt. Gelbe Blätter können verschiedene Ursachen haben:

  • Pflegefehler
  • Krankheiten
  • Schädlinge

Pflegefehler

Pflegefehler sind eine häufige Ursache für gelb verfärbte Blätter am Buchsbaum. Dabei kann es sich um folgende Pflegefehler handeln:

  • Wassermangel oder Wasserüberschuss
  • Nährstoffmangel
  • Sonnenbrand

Auch wenn der Buchsbaum relativ trockenheitsverträglich ist, darf der Wurzelballen niemals austrocknen. Regelmäßige Wassergaben sind daher wichtig. Dabei darf es jedoch nicht zu Staunässe kommen.

Häufig werden Buchsbäume als Kübelpflanze kultiviert. Dann brauchen die Pflanzen von Mitte April bis Anfang August eine regelmäßige zusätzliche Nährstoffgabe in Form von Buchsbaumdünger.

Zwar ist der Buchsbaum in Bezug auf die Lichtverhältnisse am Standort relativ tolerant, doch einen heißen Standort mit zu starker Sonneneinstrahlung verträgt er nicht. Seine Blätter erleiden schnell einen Sonnenbrand und verfärben sich gelb. Ein Standortwechsel an einen halbschattigen Platz kann in diesem Fall helfen.

Krankheiten

Gelbe Blätter durch Pflegefehler lassen sich recht einfach beheben. Leidet der Buchsbaum jedoch an einer Erkrankung, ist die Behandlung schwierig und oft vergeblich. Leider ist der Strauch sehr anfällig für Pilzerkrankungen wie dem Buchsbrand oder dem Triebsterben.

Neben der Bekämpfung des Pilzbefalls mit zugelassenen Fungiziden sollte als Soforthilfe ein starker Rückschnitt vorgenommen werden. Da die Pilze mitunter mehrere Jahre im Boden überleben können, ist es ratsam auch die alte Erde durch frischen Boden zu ersetzen.

Schädlinge

Schädlingsbefall ist leider ein großes Problem bei der Kultivierung des Buchsbaums. Die Pflanze ist sehr anfällig für den Befall verschiedener Schädlinge. Dazu gehören:

  • Buchsbaumzünsler
  • Spinnmilben
  • Buchsbaumblattfloh
  • Buchsbaumgallmücke

Die Raupen des Buchsbaumzünslers verursachen starke Fraßschäden, die zu einer Gelbfärbung der Blätter führen. Die Raupen müssen abgelesen werden. Zusätzlich ist meist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln unerlässlich.

Buchsbaumspinnmilben verursachen kleine gelbe Flecken auf den Blättern. Die Blätter werden anschließend braun und fallen ab. Auch ein Milbenbefall lässt sich, wenn überhaupt, nur mit entsprechenden Präparaten bekämpfen.

Bei einem Befall durch den Buchsbaumblattfloh oder der Buchsbaumgallmücke entstehen zusätzlich zur Gelbfärbung verhärtete Stellen auf den Blättern. Die betroffenen Triebe sollten entfernt werden und der Befall mithilfe eines Pflanzenschutzmittels bekämpft werden.

Expertentipp

Der Buchsbaum ist anfällig für Krankheiten und Schädlinge, die oftmals kaum mehr bekämpft werden können. Zur Vorbeugung sollte vermieden werden, dass die Blätter zu häufig der Nässe ausgesetzt sind. Zudem sollten krank wirkende Triebe sofort entfernt und das Schnittwerkzeug nach jedem Schnitt gründlich desinfiziert werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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