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Pflanzenkrankheiten

Clematis Krankheiten erkennen und bekämpfen

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Clematis Krankheiten erkennen und bekämpfen

Die Clematis gehört zu den beliebten Pflanzen in unseren heimischen Gärten und schmückt auch gerne durch ihr farbenfrohes Dasein Balkonkästen. Sie gliedert sich dabei zur Familie der Familie der Hahnenfußgewächse und erreicht Wuchshöhen von bis zu 8 Metern. Leider ist die Kletterpflanze jedoch oft mit dem Befall von Schädlingen und Krankheiten konfrontiert, die sich bei rechtzeitiger Behandlung jedoch gut in den Griff bekommen lassen.

Befall von echtem Mehltau

Befall von echtem Mehltau


Echter Mehltau entsteht vor allem, wenn die Wetterlagen sehr warm und trocken sind. Es handelt sich dabei um winzige Pilzerreger, die eine hohe Ansteckungsgefahr mit sich bringen und somit auch umliegende Pflanzen befallen können.

Erkennen lässt sich ein Befall von Mehltau an der Clematis vor allem durch helle weiße Flecken, die sich an den Blättern bilden.

Aus den Flecken entsteht dann letztendlich ein weißer Belag, der sich über die gesamte Pflanze zieht. Die Pilze entziehen dabei den Pflanzen Nährstoffe und sorgen dabei für das Absterben, wenn die Erkrankung nicht behandelt wird.

Bekämpfen lässt sich Mehltau leider nur dadurch, dass die Teile der Pflanzen, an denen sich die Erreger bereits zu schaffen machen, komplett von der Pflanze abgetrennt werden. Anschließend kann die Pflanze mit chemischen Mitteln, die zur Pilzbekämpfung dienen eingesprüht werden. Allerdings kann auch Natron als natürliches Hausmittel zum Einsatz kommen.

Nacktschneckenbefall

Nacktschneckenbefall
Sind die Blätter der Pflanze angeknabbert, liegt wahrscheinlich ein Befall von Schnecken vor, die sich über die Pflanzenteile ernähren. Die Schnecken können dabei die Pflanzenteile so beschädigen, dass diese sterben. Der Befall lässt sich jedoch gut durch schneckenvertreibende Mittel in den Griff bekommen. Üblicherweise kommt hier zum Schutz der Clematis Schneckenkorn zum Einsatz oder die Pflanze wird mit Mitteln eingesprüht, damit die Schnecken nicht mehr an der Pflanze knabbern.

Blattläuse an der Clematis

Blattläuse an der Clematis
Blattläuse sind leider sehr hartnäckige Gegner, die die Pflanzen komplett absterben lassen können, wenn die Bekämpfung nicht rechtzeitig eintritt. Die kleinen Tiere sind dabei kaum mit den Augen zu sehen. Der Schaden, den sie anrichten, ist jedoch umso größer.

Da sich Blattläuse vorwiegend an den Trieben und Blüten der Clematis zu schaffen machen, erkennt man dies daran, dass Blüten abfallen und Triebe aufgrund dem Nährstoffentzug verkrümmt wachsen. Darüber hinaus verfärben sich die Blätter gelblich.

Blattläuse hassen Wasser, weswegen es bereits hilft die Pflanze reichlich mit Wasser zu besprühen. Ebenfalls eignet sich die Verwendung von Seifenlauge, da diese die Clematis nicht beschädigt, den Blattläusen jedoch den Appetit verdirbt.

Die Clematiswelke

Die Clematiswelke
Unter der Clematiswelke versteht man eine Pilzerkrankung, die sehr häufig an den Pflanzen auftritt. Besonders auffällig sind bräunlich gefärbte Blätter sowie fleckig gefärbte Pflanzenteile. Ist die Erkrankung bereits fortgeschritten, sterben die Teile ab und liegen um die Pflanze herum verteilt am Boden.

Behandeln lässt sich die Clematiswelke durch das Abschneiden der betroffenen Teile, damit sich die Pilze nicht auf die anderen Pflanzenteile ausbreiten. Darüber hinaus gibt es spezielle Mittel, die besonders wirksam gegen Pilze an der Clematis sind.

Expertentipp

Ein sehr hilfreicher Tipp ist es, wenn die Clematis bereits beim Einpflanzen sehr tief in den Boden gesetzt werden.

Dabei macht es Sinn die ersten Blätter der Pflanze mit in den Boden zu pflanzen. Im Falle von Erkrankungen kann es sein, dass einige Teile der Clematis abgetrennt werden müssen, vor allem, wenn diese bereits abgestorben sind.

Durch das Einpflanzen der Blätter kann die Wahrscheinlichkeit gesteigert werden, dass die Clematis noch einmal gesund nachwächst!

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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