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Der Rasen ist zu dicht – was tun?

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Der Rasen ist zu dicht - was tun

Ein dichter, gesunder Rasen wird von vielen Grundstücksbesitzern gewünscht. Ist der Rasen aber zu dicht gewachsen, kann das einige Probleme mit sich bringen. Sollten zu viele Samen gesät worden sein, kann es an einigen Stellen zum Absterben der Keimlinge kommen. Das liegt unter anderem daran, dass die Rasenfläche nicht so gut belüftet werden kann. Trotzdem muss ein Gärtner nicht daran verzweifeln, es gibt einige Methoden, wodurch der Rasen gerettet werden kann und gesund bleibt.

Wie viele Rasensamen sollten pro Quadratmeter gesät werden?

Wie viele Rasensamen sollten pro Quadratmeter gesät werden


Im Durchschnitt werden zwischen 25 bis 35 g Rasensamen pro Quadratmeter benötigt, damit eine dichte Rasenfläche wachsen kann. Beim Einkauf der Samen sollten aber 5 g extra gekauft werden. Wenn sich auf der Rasenfläche nach einigen Monaten ein paar Lücken zeigen, können sie dadurch nachgebessert werden. Für eine Rasenfläche von 200 Quadratmetern wird circa 6 kg Rasensaat benötigt.

Häufige Fehler beim Aussäen

Häufige Fehler beim Aussäen
Wenn man als Hobbygärtner zu ambitioniert ist, kann es schnell passieren, dass zu viel Rasensamen ausgesät wird. Hierbei muss aber bedacht werden, dass aus den Samen nicht nur einzelne Grashalme entstehen. Graspflanzen können bis zu 8 x 8 cm groß wachsen. Liegen die Samen zu nah aneinander, erhalten die Wurzeln zu wenig Sauerstoff. Durch ein häufiges Vertikutieren kann verhindert werden, dass der Rasen abstirbt. Ohne ein regelmäßiges Vertikutieren kann sich durch das Absterben der Gräser zusätzlich ein Rasenfilz bilden. Auch dadurch wird die Belüftung der Rasenfläche gestört.

Wie wird ein Rasen vertikutiert?

Wie wird ein Rasen vertikutier
Das Vertikutieren des Rasens umfasst das Anritzen der Grasnarbe. Mit den richtigen Gartengeräten kann Moos und Mulch entfernt werden. Das sorgt für eine verbesserte Belüftung des Bodens. Auch Rasenfilz kann mithilfe eines Vertikutierers mühelos entfernt werden. Der Rasen wird etwas luftiger, sodass Nährstoffe, Wasser und Luft bis an die Wurzeln der Gräser gelangen können. Wenn ein widerstandsfähiger und dichter Rasen gewünscht ist, sollte mindestens einmal im Jahr ein Vertikutierer genutzt werden.

Wie muss ein dichter Rasen gepflegt werden?

Ein dichter Rasen sollte immer regelmäßig gemäht werden. Somit kann dafür gesorgt werden, dass er schön dicht bleibt, aber trotzdem nicht zu dicht wachsen kann. Beim Mähen sollte darauf geachtet werden, dass die Grashalme mindestens eine Länge von zwei Zentimetern behalten. Experten raten, dass ein Rasen von März bis Oktober einmal pro Woche geschnitten werden sollte. Im Mai bis Juni wächst Gras aufgrund der vielen Sonnenstunden besonders schnell. Während dieser Zeit muss der Rasen bei Bedarf sogar öfters gemäht werden. Sollte es draußen zu heiß sein, sollte der Rasen erst in den Abendstunden geschnitten werden. Somit wird das Mähen nicht zur schweißtreibenden Arbeit und der Boden trocknet nicht zu stark aus. Empfindliche Grashalme könnten ebenfalls durch die Mittagssonne verbrennen.

Expertentipp

Um das Aussäen von zu vielen Rasensamen zu vermeiden, ist die Nutzung eines Streuwagens ratsam. Mit ihm lassen sich die Samen gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Sollte versehentlich an einer Stelle zu viele Samen auf dem Boden gelandet sein, sollten sie mit einer Harke verteilt werden. Die Rasensäume können mit einer Akkuschere oder einem Rasentrimmer in Form gebracht werden.

Wenn die Pflanze noch einmal frische Triebe bildet, können die in jungem Zustand gegessen werden. Die alten Stängel enthalten dann schon zu viel Oxalsäure und dürfen nicht mehr verzehrt werden.

Häufig gestellte Fragen

Wie giftig ist die Oxalsäure?

In 100 g Rhabarber sind je nach Sorte und Reifegrad zwischen 150 mg und 765 mg Oxalsäure enthalten. Tödlich wäre Oxalsäure erst ab 5 g. Geringere Mengen lösen Vergiftungserscheinungen wie Übelkeit und Erbrechen aus.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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