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Der Rasen ist zu nass – was tun?

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Der Rasen ist zu nass - was tun

Wenn der Rasen nach dem Regen nass bleibt, ist das nicht nur unschön anzusehen, sondern die Nutzbarkeit für spielende Kinder oder Durchführung einer anstehenden Gartenparty ist somit stark eingeschränkt. Weiterhin erhöht ein nasser Boden die Ausrutschgefahr. Verletzungen können die Folge sein. Wie man diesen ungünstigen Umstand vermeiden oder verbessern kann, soll in diesem Ratgeber erläutert werden

Die Ursachen für nasse Rasen und die Folgen

Die Ursachen für nasse Rasen und die Folgen


Eine Vernässung ist an Pfützen, matschigem oder moosigem Erscheinungsbild auf dem Rasen zu erkennen. Die Hauptursache der Staunässe sind verdichtete Böden. Aber auch wasserundurchlässige Bodenschichten aus Ton, Lehm oder Schluff können mögliche Auslöser dafür sein. Man kann diesen Effekt sehr schön in den Traktorspuren erkennen, wo sich nach dem Regen das Wasser ansammelt und kaum einsickert.

Der resultierende Effekt ist ein saurer Boden, auf dem sich Rasenpflanzen nicht besonders wohlfühlen. Die Pflanzen werden zunehmend unterversorgt und sterben ab. Ein gepflegtes Erscheinungsbild des Rasens ist somit nicht mehr gegeben.

Wie man einen nassen Rasen trocken bekommt

Wie man einen nassen Rasen trocken bekommt
Als erste Maßnahmen kann man nach dem Regen das überschüssige Wasser abschöpfen, Abflussvertiefungen bohren oder mit einer Pumpe das Wasser absaugen. Diese Maßnahmen sind allerdings sehr aufwendig und wenig effektiv. Vorbeugende Maßnahmen sind daher in Betracht zu ziehen. Eine Drainageanlage kann unter einer bereits bestehenden Rasenfläche ergänzt werden. Richtig verlegt, wird das überschüssige Regenwasser durch die verlegten Rohre über ein Gefälle abgeführt.

Eine weitere effektive Maßnahme gegen feuchte Böden ist der Einsatz eines pneumatischen Schlagwerks. Hierbei wird eine 1 bis 2 Meter lange Lanze alle 2 Meter in den Boden eingebracht. Mit Luftstößen kann nun der Untergrund aufgebrochen und angehoben werden. Im angehobenen Moment werden noch zusätzlich Tonkügelchen eingebracht. Somit ist der Boden dauerhaft gelockert. Gegebenenfalls können noch eine Versandung oder Düngung durchgeführt werden. Nach einigen Wochen hat sich der Rasen wieder erholt und sieht sattgrün aus.

Was ist zu beachten, wenn man einen Rasen neu anlegt

Beim Neuanlegen einer Rasenfläche sollte der Boden ca. 50 cm tief gut aufgelockert werden. Wenn man zudem noch Rasensand untermischt, hat der Boden bereits eine natürliche Drainagefunktion. Die so entstandene Fläche muss möglichst eben sein, da Mulden sich schnell mit Wasser füllen können. In besonders regenreichen oder feuchten Gebieten kann auch eine Drainageanlage installiert werden, um überschüssiges Wasser abzuleiten. Im Optimalfall wird der Rasen dort angelegt, wo die Sonne ungehindert darauf scheinen kann. Größere Hecken, Bäume oder Büsche sollten daher auch vermieden werden.

Expertentipp

Wenn der Rasen trotzdem nicht gut wächst, oder der Boden immer noch zu feucht ist, kann man über einen Rasenersatz nachdenken. Statt eines klassischen Rasens kann man beispielsweise auch begehbare Bodendecker wählen, die das Wasser gut vertragen. Dazu gehören unter anderem Fiederpolster oder Sternmoos.

Häufig gestellte Fragen

Wie oft sollte der Rasen gemäht werden?

Wenn man 1-2 Mal pro Woche den Rasen mäht, bleibt er dicht und die Ausbildung von Trieben wird gefördert.

Darf man feuchten Rasen mähen?

Mähen ja, aber nicht mulchen. Denn der nasse Rasen bleibt als Klumpen liegen und erschwert deutlich das Mähen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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