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Gemüsepflanzen

Gelbe Blätter bei Gurken

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Gelbe Blätter an Pflanzen sorgen bei vielen Gartenliebhabern für Bauchschmerzen – sie können dabei auf Probleme mit dem Wasserhaushalt oder dem Mineralienhaushalt hindeuten und benötigen in der Regel eine schnelle Handlung. Dieser Artikel erklärt, was bei gelben Blättern an Gurkenpflanzen zu tun ist und wieso diese entstehen können.

Was ist der Grund für die gelben Blätter an der Pflanze?

Die wohl häufigste Ursache für die gelben Blätter sind bei Gurken (und auch anderen Pflanzen) Pflegefehler. Diese können z. B. das Lüften, Düngen oder Gießen beinhalten, Gurken können sehr empfindlich auf ein Ungleichgewicht reagieren. Gelbe Blätter können jedoch auch auf Krankheiten oder den Befall durch Schädlinge hindeuten. Meistens verfärben sich nur wenige Blätter gelb, die Verfärbung weitet sich dann auf die gesamte Pflanze aus und betrifft bald alle Blätter. Daher sollte bei diesem Symptom schnell gehandelt werden, damit die Pflanze überleben kann.

Der Nährstoffmangel

Der Nährstoffmangel
Die gelben Blätter an der Gurke können durch einen Nährstoffmangel auftreten. Gurken sind sogenannte Starkzehrer und benötigen daher eine dauerte Zufuhr an Nährstoffen, um ihren Hunger zu stillen. Ein mineralischer oder künstlicher Dünger ist für Gurkenpflanzen die falsche Wahl, denn sie können aus diesem Dünger oft keine Energie herausziehen. Viel effektiver ist ein Langzeitdünger und die richtige Aufbereitung der Erde, in welcher die Gurke wächst. Ideal geeignet ist dabei ein Gemisch aus verschiedenen Düngemitteln, wie z. B. aus reifem Kompost, Pferdemist oder Rindermist, einem organischen Dünger oder einem speziellen Gurkendünger aus dem Fachhandel. Dieses Gemisch sollte regelmäßig nachgeliefert werden, damit die Pflanze mit Energie versorgt werden kann. Häufig wird beim Einpflanzen und dann nochmal in den Sommermonaten, z. B. im Juli gedüngt.

Die Trockenheit

Die Trockenheit
Die Gurke ist auf eine ausreichende Bewässerung angewiesen. Fällt diese weg, wenn auch nur kurzzeitig, kann es zum Austrocknen und damit zu gelben Blättern kommen. Ebenfalls werden die Gurken bitter, wenn sie trocken wachsen und damit ungenießbar.

Um diese Beschwerde zu vermeiden, sollte täglich gegossen werden, idealerweise früh am Morgen. Das Wasser sollte nicht zu kalt sein, am besten eignet sich dafür lauwarmes Regenwasser. Das Wasser sollte nicht direkt auf die Pflanze treffen, sondern die Wurzeln bedecken.

Eine zusätzliche Schicht aus Mulch kann die Pflanze in einem sehr heißen Sommer ebenso vor der Austrocknung bewahren.

Die Zugluft

Die Zugluft
Genauso wie auch dem Menschen tut auch der Gurke eine starke Zugluft in der Regel nicht gut. Sowohl im Freien als auch im Gewächshaus sollten die Pflänzchen keine kalte Brise abbekommen und dagegen gut geschützt sein. Die Lüftung sollte dabei zwar durch offene Türen und Fenster im Gewächshaus erfolgen, allerdings ist darauf zu achten, dass dabei kein Zug entsteht.

Die Krankheiten

Die Krankheiten
Sollte die Pflanze von Krankheiten oder Erregern befallen sein, muss meistens das ganze Beet effektiv behandelt oder im schlimmsten Fall vernichtet werden. Der echte und der falsche Mehltau führen neben den gelben Blättern auch zu einem weißen, feinen Belag auf den Blättern. Der Erreger kann relativ einfach verscheucht werden, indem etwas von einem Milch-Wasser-Gemisch auf die Pflanzen gesprüht wird. Ebenso hilfreich ist Brennesselsud. Werden die Blätter gelb und welk, so kann auch die Verticillium-Welke dafür verantwortlich sein. In diesem Fall muss leider das gesamte Beet vernichtet und verbrannt werden, da der Pilz sehr hartnäckig ist und sogar mehrere Jahre am selben Ort überleben kann.

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Lars Reibemann ist Redakteuer auf Weiterbildungsfibel.de. Er ist Experte im Bereich der Weiterbildungs- und Umschulungsmaßnahmen und veröffentlicht regelmäßig Inhalte zu verschiedenen bildungsrelevanten Themen.

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