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Beetpflanzen

Gladiolen im Frühjahr setzen

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Gladiolen im Frühjahr setzen

Gladiolen zählen zu den Schwertliliengewächsen und sind als Beetpflanzen ebenso beliebt, wie als Schnittblumen. Dank ihrer eindrucksvollen Wuchshöhe von bis zu 150 Zentimeter sind sie selbst aus der Entfernung gut sichtbar. Die wunderschönen Eyecatcher begeistern jedoch vor allem aufgrund ihrer herrlichen Blüte. Allerdings sollte hierfür die beste Pflanzzeit berücksichtigt werden.

Pflanzzeit

Pflanzzeit


Gladiolen sind nicht winterhart. Sie bevorzugen warme Temperaturen und werden somit am besten im Frühjahr oder Sommer gepflanzt. Für eine Vielzahl an Sorten gilt der April als Hauptpflanzzeit. Allerdings ist oftmals auch eine Pflanzung bis Juni möglich.

Besteht im April noch Nachtfrostgefahr, sollte mit dem Pflanzen der eindrucksvollen Gewächse unbedingt bis Mai oder Juni abgewartet werden. Gladiolen vertragen keine Kälte, weshalb weder die Zwiebeln, noch die Pflanzen Frost abbekommen sollten.

Da Gladiolen in der Regel eine recht kurze Blütezeit von etwa zwei Wochen aufweisen, bietet es sich an, im Beet verschiedene Sorten einzusetzen, die früh, mittelfrüh sowie spätblühend sind. Auf diese Weise ist es möglich, sich bis in den Juli an den eindrucksvollen Blüten zu erfreuen.

Standort

Standort
Gladiolen wünschen sich einen sonnigen, geschützten Standort, mit einem wasserdurchlässigen, nährstoffreichen Boden. Die Erde wird am besten vor der Bepflanzung mithilfe von Kompost oder Humus mit Nährstoffen versetzt.

Es ist wichtig, den Boden immer feucht zu halten, allerdings sollte Staunässe vermieden werden. Die Zwiebeln setzt man etwa zehn Zentimeter tief in den Boden, in Reihen oder Gruppen, mit einem Abstand von etwa 15 Zentimeter. Dabei gilt: Desto breiter und höher die Gladiolen wachsen, umso mehr Platz sollte ihnen zur Verfügung stehen. Dementsprechend muss bei hoch wachsenden Sorten der Pflanzabstand sowie die Pflanztiefe etwas erhöht werden.

Ist der Boden besonders locker oder sandig, empfiehlt es sich, die Zwiebeln von sehr hohen Sorten etwas tiefer in die Erde zu setzen, damit sie eine gewisse Standfestigkeit erhalten. Außerdem ist es gegebenenfalls möglich, die Stängel an feststehende Stäbe anzubinden, damit die eindrucksvollen Pflanzen nicht abknicken.

Überwinterung

Überwinterung
Gladiolen sollten, aufgrund ihrer Frostempfindlichkeit, im Haus überwintern. Sobald die Pflanzen verblüht sind, werden sie bis spätestens Anfang Oktober, beziehungsweise noch vor dem ersten Frost, aus dem Boden heraus geholt.

Der restliche Blütenstand wird auf etwa fünf bis zehn Zentimeter über der Zwiebel abgeschnitten. Bevor man die Knollen einlagert, ist es wichtig, sie vorab auf etwaige Fäulnis und Schädlinge zu kontrollieren.

Danach müssen die Zwiebeln gut trocknen; sie dürfen keinesfalls während des Winters feucht und faulig werden. Am besten wickelt man sie in Zeitungspapier und lagert sie, frostgeschützt, im Keller ein.

Expertentipp

Gladiolen harmonieren wunderbar mit vielen anderen Knollen- und Zwiebelpflanzen sowie mit Gräsern und Stauden. Sehr beliebt sind beispielsweise aufeinander abgestimmte Ton-in-Ton-Pflanzungen. Gerne ausgewählt werden etwa Dahlien, Roter Sonnenhut, Sonnenblumen und Lilien.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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