Der Anbau von Hängetomaten ist einfach und macht viel Spaß. Die Methode, Tomaten in Körben zu züchten, erfreut sich dabei immer größerer Beliebtheit.
Geeignetes Gefäß aussuchen
Geeignete Drahtkörbe sind in Gärtnereien und Baumärkten erhältlich, lassen sich aber ebenso gut selber basteln. Auch vergleichbare Hängetöpfe oder Körbe können verwendet werden. Achten Sie aber darauf, dass sie tief genug sind.
Im Handel sind oft Hängekörbe erhältlich, die mit Kokosfasern ausgekleidet sind. Wer eigene Einlagen verwenden möchte, wird im Fachhandel und bei Online Händlern schnell fündig. Torfmoos nutzen manche Gärtner zum Beispiel zum Auskleiden ihrer Körbe. Der Nachteil besteht darin, dass es seine Form verlieren und aus den Öffnungen zwischen den Korbdrähten herausfallen kann.
Passende Einlagen wählen
Kokosfasern, auch als Coir oder Moosfasern bekannt, sind leichter zu verarbeiten als Torfmoos, da sie selbst dann zusammenbleiben, wenn sie zugeschnitten und in einen Korb beliebiger Größe eingepasst werden. Die Körbe von Jahr zu Jahr wiederverwendet werden. Einige Gärtner verwenden sogar die Einlagen wieder, aber seien Sie vorsichtig – Krankheiten können sich von Saison zu Saison übertragen.
Ideale Tomatensorte finden

Tomaten mit flachem Wurzelsystem wachsen besser in Körben als Sorten mit tiefem Wurzelsystem. Das Laub in Körben wächst nicht in die Höhe, ist jedoch hübsch, wenn es über die Korbseiten wuchert und purzelt. Schauen Sie sich diese Liste der besten Tomatensorten für Körbe an, um eine Sorte auszuwählen, die ideal für diese Art von Gefäß eignet.
Richtige Erde verwenden

Für Hängetomaten sollte keine Gartenerde verwendet werden, da sie zu schnell austrocknet. Wasserrückhalt ist wichtig – aber die Tomatenkörbe sind nur mäßig tief! Eine gute Blumenerde ist daher Grundvoraussetzung für ein gutes Ergebnis. Torfmoos, Vermiculit und Perlit in Blumenerde halten das Wasser gut zurück.
Setzlinge pflanzen, keine Samen
Da Keimung und Reifung viel Zeit in Anspruch nehmen, sollten Sie Tomatensetzlinge kaufen oder im Frühjahr im Haus aufziehen. Selbst Tomaten mit flachem Wurzelsystem wachsen aggressiv unter der Erde. Pflanzen Sie nur einen Setzling pro Korb, um dem Wachstum der Wurzeln genügend Raum zu ermöglichen. Der Korb mag zu groß für einen einzelnen Setzling erscheinen, aber widerstehen Sie der Versuchung, den Korb mit zusätzlichen Pflanzen zu füllen. Der Setzling wird sich früh genug ausbreiten.
Korb ins Sonnenlicht stellen
Achten Sie darauf, dass der Korb mindestens sechs bis acht Stunden Sonne pro Tag bekommt. Wenn Ihre hängenden Tomaten auf einer Terrasse oder in der Nähe eines Überhangs platziert sind, wo sie zu verschiedenen Tageszeiten teilweise im Schatten liegen können, sollten Sie sie umdrehen. Kontrollieren Sie Ihren Korb jeden Tag, um die Erde gleichmäßig feucht zu halten. Verwenden Sie Tomatendünger, denn häufiges Gießen laugt die Nährstoffe aus dem Boden aus!
Expertentipp: Früh pflanzen
Körbe sind nicht sonderlich tief – sie können schnell austrocknen und bei zu hohen Temperaturen in Stress geraten. Wenn Sie in einem warmen Klima leben, pflanzen Sie Ihren Korb früh, damit Sie Tomaten ernten können, bevor es zu heiß wird. Wenn die Frühlingsnächte kühl und die Tage feucht sind, ist es eine gute Idee, die Körbe ins Haus zu bringen, bis die Pflanzen eingewachsen sind.
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