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Heckenpflanzen

Hainbuche im Winter pflegen

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Hainbuche im Winter pflegen

Hainbuchen sind sommergrüne Laubbäume und gehören zur Familie der Birkengewächse. Die Hainbuche kann eine stattliche Wuchshöhe von etwa 25 Metern erreichen mit einem Stammdurchmesser von bis zu einem Meter. Die Hainbuche, auch Weißbuche genannt, zählt hierzulande zu den beliebtesten Heckenpflanzen. Aufgrund des aufrechten und buschigen Wuchses dienen Hainbuchen als idealer Sichtschutz in Gärten oder auf Terrassen. Darüber hinaus begeistern Hainbuchen durch ihr schönes Blattwerk, welches sich im Herbst goldgelb verfärbt und für farbenfrohe Akzente sorgt.

Wie werden Hainbuchen im Winter gepflegt?

Wie werden Hainbuchen im Winter gepflegt


Hainbuchen gelten als äußerst robust sowie winterhart und benötigen im Winter keine spezielle Pflege oder einen Winterschutz. Als heimischer Baum verträgt die Hainbuche problemlos Temperaturen bis zu minus 20 Grad Celsius. Lediglich junge Bäume, welche frisch gepflanzt wurden, sollten im ersten Jahr vor Frost geschützt werden. Das Einzige, was Hainbuchen zu schaffen macht, ist anhaltende Trockenheit. Deshalb können Sie Ihre Pflanzen an frostfreien Tagen des Öfteren mäßig gießen. Obwohl Hainbuchen ohne Winterschutz auskommen, ist eine Mulchdecke aus Stroh, Laub, Reisig oder Rasenschnitt sinnvoll. Diese verhindert zum einen das Austrocknen der Bäume in der kalten Jahreszeit und zum anderen hält sie das Unkraut niedrig. Gleichzeitig wird der Boden mit reichlich Nährstoffen versorgt, die das Wachstum und Gedeihen der Bäume fördern.

Muss die Hainbuche vor dem Winter zurückgeschnitten werden?

Muss die Hainbuche vor dem Winter zurückgeschnitten werden
Hainbuchen sind gut schnittverträglich und können aufgrund ihrer starken Triebbildung zweimal jährlich zurückgeschnitten werden. Der beste Zeitpunkt hierfür ist im Juni oder Ende Februar. Im Gegensatz zu anderen Gehölzen im Garten benötigen Hainbuchen vor dem Winter keinen Rückschnitt. Wird der richtige Schnittzeitpunkt verpasst, kann dieser notfalls Ende Juli oder August erfolgen.

Die Besonderheit der Hainbuchen

Die Besonderheit der Hainbuchen
Hainbuchenhecken behalten selbst im Winter einen Großteil ihres verwelkten Blattwerks an den Ästen. Mit dieser Besonderheit bieten die Heckenpflanzen selbst in der kalten Jahreszeit noch einen guten Sichtschutz im Garten. Die verbliebenen Blätter werden erst im Frühjahr vollständig abgeworfen, wenn die Hainbuchen neu austreiben.

Hainbuchen pflegen und düngen?

Hainbuchen sind an sich sehr genügsam und bilden ausreichend Wurzeln, um sich mit Nährstoffen gut versorgen zu können. Lediglich in der ersten Zeit nach der Anpflanzung können Sie die Bäume im Frühjahr mit Düngemittel versorgen. Hierfür eignen sich sowohl organische Langzeitdünger als auch Hornspäne oder Kompost. Falls die Bäume jedoch auf sehr nährstoffarmen Böden stehen, können Sie das Verabreichen von Dünger auch bei älteren Hainbuchen beibehalten.

Expertentipp

An den Standort stellen Hainbuchen nur wenig Ansprüche, denn die robusten Bäume sind äußerst anpassungsfähig. Wohl fühlt sich die Heckenpflanze in einer halbschattigen Lage. Hainbuchen kommen aber auch im Vollschatten und an sonnigen Orten gut zurecht und können dort ihren kräftigen Wuchs ausbilden. Tatsächlich lässt sich sagen, dass die Pflanzen an nahezu jeden Standort, egal welche Bedingungen dort vorherrschen, gepflanzt werden kann.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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