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Hainbuche – richtige Erziehung zum Bonsai

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Hainbuche - richtige Erziehung zum Bonsai

Dank ihrer hervorragenden Schnitteigenschaften und ihrer Wuchseigenschaften lässt sich die Hainbuche sehr einfach zum Bonsai erziehen. Hainbuchen-Bonsais gehören zu den pflegeleichtesten Bonsai-Arten und eignen sich sogar für Anfänger.

Bonsai ziehen

Bonsai ziehen


Bei einem echten Bonsai handelt es sich um einen Baum in Miniformat, der durch die kunstvolle Gestaltung durch Menschenhand eine besonders malerische und schöne Wuchsform entwickelt. Wird der Bonsai selbst gezogen, kann dies mithilfe von:

  • Samen
  • Stecklingen
  • Prebonsais

erfolgen. Eine herkömmliche kleine Hainbuche aus der Baumschule eignet sich indes nicht sehr gut zur Bonsaierziehung. In der Regel sind diese jungen Pflanzen bereits viel zu groß.

Wer sich die Mühe und die Zeit ersparen möchte, eine junge Hainbuche aus Samen oder Stecklingen zu ziehen, kann im Fachhandel einen sogenannten Prebonsai erwerben. Dabei handelt es sich bereits um einen kleinen Baum, der jedoch noch nicht zum Bonsai gestaltet wurde.

Bis aus einem Samen oder Steckling ein entsprechendes kleines Bäumchen wird, dauert es mindestens 4 Jahre. Die Erziehung eines Prebonsais zu einem perfekten Bonsai braucht noch einmal rund 10 Jahre. Die Bonsaierziehung ist also sehr langwierig, aber lohnenswert.

Die richtige Schale und das richtige Substrat

Die richtige Schale und das richtige Substrat
Bonsais wachsen in kunstvollen, kleinen Keramikschalen. Ältere Bonsais sind häufig in sehr kleine Schalen gepflanzt. Ein noch junges Hainbuchen-Bäumchen benötigt jedoch noch Raum zum Wachsen und sollte deshalb zunächst in eine etwas größere Schale gepflanzt werden.

Das Substrat ist für den Bonsai besonders wichtig. Es muss die Hainbuche gut mit Nährstoffen versorgen, gleichzeitig aber auch genügend Wasser speichern und dabei trocken und gut belüftet sein. Besonders bewährt haben sich spezielle Bonsai-Erden. Sie bestehen aus einem grobkörnigen und strukturstabilen Gemisch. Die wichtigsten Komponenten sind:

  • Akadama
  • Bimskies
  • Lavagranulat
  • organische Humuserde
  • feiner Kies oder Splitt

Der Schnitt

Der Schnitt
Da Hainbuchen von Natur aus einen leicht gedrehten Stamm und einen sehr malerischen Wuchs entwickeln, ist das bei Bonsais häufig angewendete Drahten nicht notwendig. Damit aber im Laufe der Jahre ein richtiger Bonsai entsteht, muss das junge Bäumchen regelmäßig geschnitten werden.

Im zeitigen Frühjahr, noch vor dem Blattaustrieb, erfolgt der erste Schnitt. Alle störenden Ästchen werden dabei entfernt. Während des Sommers kann das Bäumchen durchaus immer wieder nachgeschnitten werden. Um Erfrierungen zu vermeiden, sollte ab September nicht mehr geschnitten werden.

Umtopfen

Junge Hainbuchen-Bonsais werden alle 2 bis 3 Jahre im zeitigen Frühjahr, noch vor dem Austrieb, umgetopft. Dabei können die Wurzeln leicht gekürzt werden, sodass das Bäumchen in eine etwas kleinere Schale gesetzt werden kann.

Expertentipp

Hainbuchen-Bonsais können den Winter bedenkenlos im Freien verbringen. Junge Bonsais sollten jedoch vor zu starken Minusgraden noch gut geschützt werden. Optimal ist ein Platz in einem kühlen Wintergarten oder Gewächshaus.

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