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Ist Blumenerde für Rasen geeignet?

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Ist Blumenerde für Rasen geeignet

Bei der Anlage eines neuen Rasens müssen viele Aspekte in Betracht gezogen werden. Neben der Auswahl der Sorte ist auch der Boden entscheidend für den Erfolg. Nicht auf jedem Boden gedeiht Rasen gleich gut. Ungeeignete Erde bestraft den Besitzer gerne mit einem spärlichen Wuchs und allerlei Unkraut. Daher sollte man eine gute und qualitativ hochwertige Erde auswählen. Ob dies auch mit Blumenerde möglich ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Blumenerde ist für Rasen ungeeignet

Blumenerde ist für Rasen ungeeignet


Unter dem Begriff Blumenerde firmieren gemeinhin verschiedene Substrate aus dem Gartenmarkt oder Fachhandel. Diese zeichnen sich durch einen hohen Gehalt an Düngemitteln, Torf, Kalk, Kompost aus und sind für ein schnelles, üppiges Wachstum von Blumen ausgelegt. Grundsätzlich benötigt auch Rasen Kalk und Kompost. Allerdings ist Blumenerde vielfach unzureichend zusammengesetzt.

Rasen hat jedoch andere Bedürfnisse, denn er benötigt eine stabile Erde, um gut Wurzeln schlagen zu können. Zum Lüften verdichteter Böden ist darüber hinaus Sand ein wichtiger Bestandteil der Rasenpflege. Neben Kompost und humoser Erde ist letzterer deshalb ein wichtiger Bestandteil des optimalen Substrats. Zusätzlich sollte der pH-Wert stimmen und zwischen 5,5 und 6,5 liegen, was einen neutralen Wertebereich widerspiegelt. Alles in allem ist Blumenerde also wenig geeignet.

Möglichkeiten für Rasenerde

Möglichkeiten für Rasenerde
Auf dem Markt sind verschiedene Substrate möglich, die unter dem Begriff „Rasenerde“ gehandelt werden. Dabei handelt es sich meist um ein Gemisch aus Kompost, Erde, Kalk, Sand und anderen Düngemitteln, die im optimalen Mischungsverhältnis vorliegen. Diese Substrate sind häufig aber teuer, sodass sich unter Umständen ein Selbstanmischen des Substrats lohnen kann. Die notwendigen Rohstoffe sind in vielen Fällen bereits im Garten vorhanden.

Ausgangspunkt sollte gewöhnliche Erde sein, die dem oben genannten pH-Wert möglichst nahekommt. Saure Erde, wie Sie etwa bei Waldböden vorkommt, muss unbedingt mit Kalk neutralisiert werden. Zur groben Mischung kann etwa zu einem Drittel Gartenerde genommen werden, die mit 20 Prozent Kompost, mit einem Drittel Kalk sowie weiteren 20 Prozent Sand gründlich gemischt wird. Zur besseren Einarbeitung des Sandes empfiehlt sich ein Vertikutieren des Bodens. Im Anschluss können die Rasensamen bequem auf das Substrat gestreut und angegossen werden.

Expertentipp

Geeigneter Sand für den Rasen ist feinkörnig und besteht aus Quarz. Alternativ kann Spielsand gut in den Boden eingearbeitet werden.

Häufig gestellte Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Blumen- und Rasenerde?

Blumenerde ist hinsichtlich der Nährstoffe optimal auf die Versorgung von Blühpflanzen abgestimmt. Rasenerde enthält hingegen oft mehr Sand und Kalk.

Wie viel kostet Rasenerde?

Rasenerde ist im Fachhandel meistens bei Preisen zwischen 8 bis 16 Euro pro Sack erhältlich.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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