Es gibt ihn in jedem Gartencenter zu kaufen, er gehört in jeden Eintopf und gibt jedem Gemüsegericht ein spezielles Aroma. Auch geschmortem Fleisch oder eingelegtem Fisch verleiht er eine pikante Note. Lorbeer, mit lateinischem Namen Laurus nobilis, auch unter Gewürzlorbeer bekannt, gehört in Deutschland zu den beliebtesten und bekanntesten Gewürzpflanzen.
Wo gibt es Lorbeerblätter?
Getrocknete Lorbeerblätter gibt es in den Gewürzregalen der Supermärkte und Discounter. Sie sind silbrig grün und können Gerichten hinzugefügt werden. Das Aroma getrockneter Lorbeerblätter ist sehr intensiv, deshalb sollte die Menge vorsichtig dosiert werden.
Lorbeerpflanzen gibt es als Sämlinge in Gartencentern. Hier stehen meist mehrere Sämlinge in einem Topf. Es gibt aber auch kleine Büsche oder sogar Bäumchen. Lorbeerbäumchen können gut auf einem Balkon wachsen, denn sie lassen im Frühjahr einen Formschnitt zu und können als Pyramide oder als Stämmchen mit Kugel erzogen werden.
Winterhärte der Lorbeere

Generell vertragen Lorbeerbäume Temperaturen bis minus 5 Grad Celsius. Allerdings gibt es hier eine Einschränkung. Sämlinge sollten bei frostigen Temperaturen unter minus 2 Grad ins Haus geholt werden. Ein kühler, heller Platz im Keller oder im Treppenhaus ist der ideale Überwinterungsort. Sobald die Minustemperaturen vorbei sind, können sie wieder ins Freie gestellt werden.
Die richtige Überwinterung von Lorbeeren

Die Überwinterung ist in den letzten Jahren einfacher geworden. In fast allen Gegenden, in denen Weinbau betrieben wird, kann der Versuch gewagt werden, Lorbeerbäume an eine geschützte Stelle in den Garten zu pflanzen. Im Winter können diese Pflanzen dann mit einem Vlies oder einer Kokosmatte gegen starke Fröste geschützt werden.
Lorbeerbäume im Topf bekommen im Winter einen geschützten Platz im Garten oder auf der Terrasse. Sie können auch in einem kalten Gewächshaus überwintern. Hier ist es hell und die Pflanzen sind gegen die kalten Winterwinde geschützt. Auf der Terrasse kann man sie in eine geschützte Ecke stellen. Hier ist außerdem die Möglichkeit gegeben, sie an extrem kalten Tagen mit einer Kokosmatte zu schützen oder sie kurzzeitig ins Haus oder in die Garage zu stellen.
Zu diesem Zeitpunkt sollten Sie auch das Gießen nicht vergessen. Lorbeerbäume oder -büsche sind im Winter schneller vertrocknet als erfroren.
Expertentipp
Wer frische Lorbeerblätter in der Küche verwenden möchte, sollte die ältesten Blätter seiner Pflanze nutzen. Je älter die Blätter, desto aromatischer sind sie. Um das Aroma zu steigern, können die Blätter an den Seiten eingerissen werden.
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