Die Mandarine ist eine der beliebtesten Zitruspflanzen in unseren Breiten. Sie sieht sehr attraktiv aus, schmeckt gut und ist gesund. Allerdings ist sie sehr temperaturempfindlich und darf auf keinen Fall mitteleuropäischen Wintertemperaturen ausgesetzt werden. Wie man einen Mandarinenbaum richtig überwintert, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Umsiedlung ins Winterquartier
Grundsätzlich tut es Mandarinenbäumen gut, solange wie möglich im Freien zu verbleiben. Sie dürfen jedoch auf keinen Fall Frost ausgesetzt werden. Siedeln Sie Ihre Mandarine in Ihr Winterquartier um, sobald die Temperaturen unter 5°C fallen.
Das richtige Winterquartier
Im Winterquartier hat die Mandarine es gern kühl aber hell. Die Temperaturen sollten zwischen 5 und 12°C liegen und möglichst wenig schwanken. Ideal ist ein kühler Wintergarten. Auch dort kann es in mitteleuropäischen Wintern zu dunkel werden, da Mandarinenbäume auch in dieser Zeit mindestens sechs bis acht Stunden Sonnenlicht benötigen. Bei der Überwinterung in einem dunklen Treppenhaus oder einer Garage können Sie Lichtmangel mit einer Pflanzenlampe ausgleichen.
Pflege im Winter

Hat Ihr Mandarinenbaum abgestorbene Zweige, entfernen Sie diese mit einer scharfen und sauberen Gartenschere. Überprüfen Sie ihn anschließend auf Schädlinge und behandeln Sie diese falls vorhanden. Reduzieren oder beenden Sie Düngergaben und gießen Sie gerade genug, sodass die Erde leicht feucht bleibt. Staunässe stellt im Winter die größte Gefahr für Mandarinen dar.
Rückkehr ins Freie
In milden Regionen kann der Baum Ende März wieder in den Außenbereich gebracht werden. Wenn Sie in einem eher kalten Gebiet leben, sollten Sie auf jeden Fall die Eisheiligen abwarten, damit die Mandarine keinem Frost ausgesetzt wird. Wählen Sie für die Übersiedlung einen kühlen und trüben Tag, damit die Temperatur- und Lichtveränderung nicht zu abrupt ist. Sonst könnte sich der Baum Verbrennungen an den Blättern zuziehen.
Expertentipp
Die typische Reaktion des Mandarinenbaumes auf Fehler bei der Überwinterung ist ein starker Blattabwurf. Stellen Sie ihn dann zur Erholung an einen möglichst kühlen, aber frostfreien Standort, sorgen Sie für ausreichend Licht und gießen Sie die Pflanze eine Zeit lang nicht. Versuchen Sie den begangenen Fehler zu ermitteln und in Zukunft zu vermeiden.
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