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Zimmerpflanzen

Orchidee bekommt braune Blätter – was tun?

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Orchidee bekommt braune Blätter

Mit ihren attraktiven, ausdauernd blühenden Blüten und den intensiv grünen Blättern gehören Orchideen zu den beliebtesten Zimmerpflanzen überhaupt. Es gibt sie in unzähligen Arten in einer breiten Farbpalette, die keine Wünsche offen lässt. Dabei sind sie, wenn sie mit dem richtigen Substrat versorgt werden, relativ pflegeleicht und benötigen nur wenig Aufmerksamkeit. Nichtsdestotrotz können Orchideen hin und wieder braune oder gelbe Blätter entwickeln, die Hinweise auf eventuelle Fehler bei der Pflege sein können.

Ursachen für braune Blätter an Orchideen

Natürlich ist es völlig normal, dass ab und zu ein Blatt der Orchidee braun wird und abstirbt. Kommt es jedoch gehäuft vor, muss man unbedingt die Ursache herausfinden und beseitigen, um die Pflanze vor dem Eingehen zu retten. Die Gründe für die Symptome können vielfältig sein. Staunässe kann ebenso zum Absterben der Blätter führen wie Trockenheit, aber auch ein Überschuss an Kalk und Dünger sowie ein Sonnenbrand oder verschiedene Schädlinge können der Pflanze zu schaffen machen. Wenn man jedoch unverzüglich reagiert, kann man die Pflanze in den meisten Fällen noch vor dem Absterben bewahren.

Staunässe

Staunässe
Ein häufiger Grund für welkende Blätter bei Orchideen ist Staunässe. Bekommen die Pflanzen zu viel Wasser, verfaulen die Wurzeln und die Flüssigkeits- und Nährstoffaufnahme ist nicht mehr in ausreichendem Maße möglich. Dadurch wird das Wachstum eingeschränkt und die Blätter verfärben sich. Hier kann es helfen, die Orchidee umzutopfen und mit frischem Substrat zu versorgen. Dazu sollte die Pflanze vom alten Substrat befreit und verfaulte Wurzeln abgeschnitten werden. Vor dem Einsetzen ins neue Substrat sollten die Wurzeln zudem etwas antrocknen. In den nächsten Wochen nach dem Umtopfen sollte die Pflanze nicht gegossen und gedüngt, sondern lediglich mit Wasser besprüht werden.

Trockenheit

Trockenheit
Auch zu wenig Wasser kann Orchideen schaden. Die Blätter werden dann gummiartig und gelb bis bräunlich. Bemerkt man diese Symptome, muss man sofort handeln und die Pflanze mit Feuchtigkeit versorgen, am besten, indem man ihr ein Tauchbad gönnt. Dabei wird sie solange in weiches Wasser getaucht, bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. Bei Bedarf sollte die Prozedur im Zwei-Wochen-Takt wiederholt werden.

Zuviel Kalk und Dünger

Zuviel Kalk und Dünger
Ein weiteres Problem bei der Pflege von Orchideen können ein Kalküberschuss im Gießwasser und zu viel Dünger sein. Aus diesem Grund sollte man zum Gießen nur weiches bzw. abgekochtes Wasser oder Regenwasser verwenden. Zum Düngen kommt ein spezieller Orchideendünger zum Einsatz, der geringere Salzkonzentrationen enthält.

Sonnenbrand und Schädlinge

Entgegen der landläufigen Annahme vertragen Orchideen keine pralle Sonne und können Krankheitssymptome aufweisen, wenn sie ihr zu lange ausgesetzt sind. Daher sollte man sofort den Standort wechseln, wenn man trockene und verfärbte Blätter bemerkt. Auch Einsprühen mit Wasser kann helfen. Zudem kann es auch bei den robusten Orchideen vorkommen, dass sie von Schädlingen wie Schmier- und Wollläusen befallen werden. Um diese loszuwerden, kann man die Pflanze mit Spiritus oder Alkohol abwischen oder sie für einige Tage in eine Plastiktüte wickeln, um den Schädlingen den Sauerstoff zu entziehen.

Expertentipp

Egal aus welchem Grund eine Orchidee braune Blätter entwickelt, man sollte diese nie abschneiden, denn die Schnittstellen könnten sich infizieren und die Pflanze so noch zusätzlich belastet werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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