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Gemüsepflanzen

Paprika haltbar machen

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Paprika haltbar machen

Haben Sie dieses Jahr eine ganz besonders große Menge Paprika aus dem eigenen Garten ernten können? Dann fragen Sie sich bestimmt, was Sie nun mit dem ganzen Gemüse anfangen sollen. Hier erhalten Sie verschiedene Tipps & Tricks, mit denen Ihre Paprikaschoten länger haltbar bleiben.

Die Paprika ist ein unglaublich leckeres und vielseitig einsetzbares Gemüse. Das Nachtschattengewächs gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. In der Paprika sind viele Vitamine und Nährstoffe enthalten. So stecken in nur 100 g stolze 140 Milligramm Vitamin C, was den Tagesbedarf eines Erwachsenen mehr als ausreichend deckt.

Damit Sie möglichst lange etwas von dem nährstoffreichen Gemüse haben, erfahren Sie hier, wie Sie die Paprika haltbar machen.

Tipp Nr. 1: Die Paprika einkochen

Tipp Nr. 1 Die Paprika einkochen

Eine simple Lösung, um die Paprika lange haltbar zu machen, ist das Einkochen. Dazu benötigen Sie nur wenige Zutaten, die meist in jedem Haushalt vorrätig sind.

Zutaten & Utensilien:

  • 2 kg Paprika
  • 2 Liter Wasser
  • 200 ml Essig
  • 4-5 Esslöffel Salz
  • 1 Topf (alternativ auch: Einkochautomat)
  • 4 Einweckgläser (je 1 Liter Fassungsvermögen)

Step-by-Step-Anleitung:

Füllen Sie das Wasser mit dem Salz in einen Topf und kochen Sie es auf. Geben Sie anschließend den Essig hinzu. Den Sud nun für weitere 10 Minuten köcheln und danach abkühlen lassen.

Währenddessen die gewaschene Paprika entstielen, entkernen und in breitere Streifen oder Stücke schneiden. Die Paprikastücke in die gereinigten Einweckgläser legen. Die Gläser mit der abgekühlten Wasser-Essig-Mischung befüllen und einen Zentimeter Platz zum oberen Rand lassen. Die gut verschlossenen Gläser anschließend in einem größeren Topf für ein bis zwei Stunden einkochen. Fertig!

Tipp Nr. 2: Die Paprika in Öl einlegen

Tipp Nr. 2 Die Paprika in Öl einlegen

Wem das Einkochen zu simpel ist, kann die Paprika auch in hochwertigem Öl einlegen. Diese mediterrane Variante schmeckt hervorragend und ist eine tolle Beilage für diverse Gerichte.

Zutaten & Utensilien:

  • 1 kg ofengeröstete Paprika (jede Sorte)
  • 400 ml Oliven- oder Sonnenblumenöl
  • 1 Esslöffel Salz
  • 1 Esslöffel Pfeffer
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3-4 Einweckgläser

Step-by-Step-Anleitung:

Die Paprika rösten. Dazu vorher waschen, halbieren und mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen. Anschließend in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen schieben und die Grillfunktion einschalten. Das Gemüse etwa 30 Minuten rösten lassen. Färbt sich die Haut der Paprika schwarz, ist sie fertig. Anschließend einfach die Haut abziehen und die Paprika in Streifen schneiden.

Mischen Sie das Öl Ihrer Wahl mit Salz, Pfeffer und den geschnittenen Knoblauchzehen.

Geben Sie die Paprika in die sauberen Weckgläser. Füllen Sie diese anschließend mit der Ölmischung auf, sodass die Paprikastücke vollständig in der Mischung liegen.

Danach die Gläser verschließen und kühl und trocken lagern. Je länger Sie die Paprika ziehen lassen, desto intensiver wird auch der Geschmack!

Tipp Nr. 3: Paprika im Backofen trocknen

Tipp Nr. 3 Paprika im Backofen trocknen

Eine weitere Möglichkeit, um lange etwas von Ihrer Paprika zu haben, ist das Trocknen der Schoten. Das funktioniert wunderbar im Backofen und bedarf – bis auf die Paprika – keiner weiteren Zutaten. Somit ist diese Variante ideal für alle, die wenig im Kühl- oder Küchenschrank haben. Außerdem ist getrocknete Paprika ein leckerer, gesunder Snack.

Step-by-Step-Anleitung:

Die Paprika waschen, halbieren und Stiele sowie die Kerne entfernen. Anschließend in mundgerechte Stücke oder Streifen schneiden und alles trocken tupfen. Das Gemüse auf ein Backblech legen und bei ca. 70 Grad Ober- und Unterhitze in den Backofen schieben. Es empfiehlt sich, die Backofentür einen Spalt breit zu öffnen, sodass die Feuchtigkeit aus dem Ofen dringen kann.

Füllen Sie die Paprika dann in ein Einweckglas oder eine verschließbare Plastiktüte. Auch hier gilt wieder: Kühl und trocken lagern.

Tipp Nr. 4: Die Paprika einfrieren

Tipp Nr. 4 Die Paprika einfrieren

Tiefkühlgemüse ist nicht nur monatelang haltbar, sondern kommt auch in verschiedenen Gerichten schnell zum Einsatz. Gefrorene Paprika ist also eine Zutat, die Sie immer Zuhause haben sollten. Nach dem Auftauen ist die Paprika meistens weniger knackig und bissfest, was dem Geschmack natürlich keinen Abbruch tut. Wenn Sie Ihre Paprika zukünftig zum Beispiel für Gemüsepfannen, Suppen oder Soßen verwenden möchten, ist das Einfrieren somit eine geeignete Variante.

Step-by-Step-Anleitung:

Paprika waschen, entkernen und entstielen. Je nach Belieben halbieren, vierteln, in Streifen oder kleine Stücke schneiden. Anschließend alles in einen oder mehrere Gefrierbeutel füllen und ins Gefrierfach legen. Fertig!

Expertentipp

Wer es gern experimenteller mag und die Paprika auf besondere Art und Weise verarbeiten möchte, kann einfach einen leckeren veganen Brotaufstrich herstellen. Dieser passt toll zum Frühstück oder einer leckeren Brotzeit. Außerdem verarbeiten Sie damit direkt einen Teil Ihrer Paprikaschoten auf gesunde Weise.

Zutaten & Utensilien:

  • 4 Paprikaschoten
  • 4 Teelöffel Paprikapulver (edelsüß)
  • 50 ml Sonnenblumenöl
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 80 Gramm Sonnenblumenkerne
  • 2 Esslöffel Zitronensaft
  • 2 Teelöffel Meersalz
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • optional: weiteres Gemüse (wie Tomaten) oder Kräuter
  • 3-4 Einweckgläser
  • Mixer (oder Pürierstab)

Step-by-Step-Anleitung:

Knoblauchzehe und Zwiebel schälen und in kleine Stücke schneiden. Die Paprikaschoten waschen, entkernen und achteln. Das geschnittene Gemüse zusammen mit den anderen Zutaten in einen Mixer geben und solange pürieren, bis sich eine halbwegs homogene Masse bildet. Alternativ können Sie auch einen Pürierstab benutzen. Werden die Sonnenblumenkerne vorher in heißem Wasser eingeweicht und die Paprikastücke gekocht, lassen sich die beiden Zutaten leichter pürieren. Probieren Sie das Rezept aus und wandeln Sie Mengen und Zutaten nach Wunsch einfach ab.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

1 Kommentar

1 Kommentar

  1. Anonymous

    3. Oktober 2021 um 8:08 Uhr

    interessant

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