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Paprika überwintern

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Paprika überwintern

Die Paprika gibt es in verschiedenen Formen und Farben und kann sowohl kalt, gekocht oder gedünstet gegessen werden. Während gelbe, rote und orangefarbene Paprika recht süß im Geschmack sind, sind grüne Paprika meist etwas herber. Ganz gleich, welche Farbe gewählt wird, sie sind perfekt zum Dippen oder um damit einem warmen Speis das besondere Etwas zu verleihen. Viele Hobbygärtner pflanzen darum die Paprika im eigenen Garten an, denn aus dem eigenen Garten schmeckt sie in der Regel noch viel besser. Damit nicht jedes Jahr neue Pflanzen gekauft werden müssen, lassen sich Paprika auch überwintern. Wie das geht, möchten wir Ihnen nun gerne erklären.

Das Winterquartier für die Paprika

Das Winterquartier für die Paprika


Ob auf dem Balkon oder in einem Beet, die fleischigen Paprika sind einfach nur lecker. Sie sind zwar oftmals nicht so groß wie gekaufte Produkte, schmecken aber dafür viel besser. Damit die Pflanzen auch im nächsten Sommer wieder ihre Früchte tragen, lässt sich die Paprikapflanze mit wenig Aufwand überwintern. Allerdings spielt dabei nicht nur der Standort eine wichtige Rolle, sondern auch verschiedene andere Kriterien. Wichtig ist beispielsweise hierbei zu wissen, dass Frost überhaupt nichts für die Paprika ist, denn diesen würde sie nicht überstehen. Auf diese Dinge sollte beim Überwintern im Winterquartier zusätzlich geachtet werden:

  • Schädlinge beseitigen
  • Zugluft vermeiden
  • Temperatur von etwa 10° C
  • mit destilliertem Wasser besprühen

In erster Linie sollte die Pflanze von Schädlingen wie Blattläuse oder Spinnmilben befreit werden, damit sie sich nicht vermehren und letzten Endes die Pflanze schädigen. Da Frost nicht wirklich für die Paprika geeignet ist, empfiehlt sich ein innenliegender Raum, beispielsweise ein Wintergarten oder ein Flur, der mindestens eine Temperatur von 10° C aufweist. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Unter- und Oberseite der Blätter regelmäßig einzusprühen, damit sie etwas Feuchtigkeit erhalten. Dafür eignet sich am besten destilliertes Wasser. Auf diese Weise erhält die Paprikapflanze ausreichend Feuchtigkeit, die sie speichert, um Kraft und Energie zu sammeln.

Einfache, aber wichtige Pflegetipps für die Paprika während der Überwinterung

Einfache, aber wichtige Pflegetipps für die Paprika während der Überwinterung
Damit die Paprikapflanzen wirklich überwintern können, dürfen sie nicht von Schädlingen befallen sein und sollten bei ausreichenden Lichtverhältnissen stehen. Der Standort sollte recht hell sein, wo zudem eine perfekte Harmonie von Wärmezufuhr und Luftzirkulation gegeben ist. Wasser und Dünger benötigen die Paprikapflanzen in der Winterphase nur sehr wenig. Dabei reicht es vollkommen aus, wenn die Ober- und Unterseite der Blätter hin und wieder mal leicht besprüht wird. Knoten und Verzweigungen sollten im Februar entfernt werden, um dann die Paprika in einen größeren Blumentopf umzupflanzen. Sobald mit keinem Frost mehr zu rechnen ist, lässt sich die Pflanze nach draußen umsetzen. Wenn die Paprika in einem beheizten Gewächshaus steht, kann sie auch durchaus solange darin stehen bleiben, bis sich die ersten Knospen zeigen. Allerdings ist dann ein Umsetzen in den Außenbereich erforderlich und zu empfehlen. Dabei sollte der Standort zugluftfrei und hell sein und hin und wieder mit etwas Dünger versorgt werden.

Fazit zum Überwintern der Paprika

Eine Paprikapflanze muss nicht jedes neu gekauft werden. Sie lässt sich hervorragend in der kalten Jahreszeit in ein Winterquartier stellen, um sie im nächsten Frühjahr wieder in den Außenbereich zu setzen. Wichtig ist hierbei allerdings, dass die Pflanze gründlich nach Schädlingen abgesucht wird, denn bei angenehmen Temperaturen vermehren sie sich und sorgen dafür, dass die Pflanze zu Schaden kommt. Im Winterquartier benötigt die Paprika nur sehr wenig Pflege. Es reicht vollkommen aus, wenn sie hin und wieder mal mit etwas destilliertem Wasser besprüht wird, damit sie nicht austrocknet. Vor der Aussaat in den Außenbereich sollten Verzweigungen und Co. entfernt werden, damit sie sich voll entfalten kann. Bei richtiger Überwinterung trägt sie erneut wieder reichlich Früchte, die sich kalt und warm essen lassen.

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Bildquellen:

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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