Petersilie zählt zweifelsohne zu den beliebtesten Küchenkräutern. Kein Wunder, denn das Kraut verfeinert nicht nur die verschiedensten Gerichte, es ist zudem ausgesprochen gesund. Petersilie enthält nicht nur wertvolle Mineralstoffe, sie ist außerdem reich an lebenswichtigen Vitaminen.
Wissenswertes
Bei Petersilie, die zur Familie der Doldenblütler gehört, handelt es sich um ein Gewächs, das seinen Ursprung in Südosteuropa hat. Das schmackhafte Kraut verfeinert Salate, Suppen, Gemüse aber auch Fisch, Fleischgerichte und Eierspeisen seit etwa 400 Jahren. Petersilie gibt es sowohl mit krausen als auch mit glatten Blättern.
Das Küchenkraut zählt zu den zweijährigen Pflanzen. Im ersten Jahr erreicht es eine Höhe von etwa 30 Zentimetern und präsentiert sich mit dunkelgrünen Blättern. Im zweiten Jahr zeigt sich zum Sommeranfang ein rund 60 Zentimeter hoher Stängel, an dem sich gelbgrüne Blüten bilden, aus denen sich bis zum Herbst die Samen der Petersilie bilden. Nach der Blüte werden die Blätter ungenießbar.
Petersilie richtig schneiden
Im späten Frühjahr, wenn Ihre Petersilie zu einer kräftigen Pflanze herangewachsen ist, können Sie damit beginnen die frischen Blätter zu ernten. Beim Schneiden der Petersilie sollten Sie beachten, dass diese immer von außen nach innen geschnitten werden muss, da nur dann die Triebe des Krautes nachwachsen können.
Nach der ersten Ernte ist es wichtig. dass Sie den Boden um die Petersilie herum regelmäßig auflockern. Das Lockern der Erde sowie das stetige Entfernen von Unkraut ist wichtig, um das erneute Austreiben der Pflanze zu fördern. So können Sie die frischen Blätter der Petersilie fortlaufend ernten.
Petersilie haltbar machen

Damit Sie lange etwas von Ihrer Petersilie haben, können Sie die frischen Blätter einfrieren oder trocknen. Haben Sie sich entschlossen das Küchenkraut einzufrieren, sollten Sie die Blätter zunächst waschen und die Feuchtigkeit abschütteln. Hacken Sie die Petersilie klein und füllen Sie diese in Gefrierbeutel oder Tiefkühldöschen, die Sie dann in Ihren Gefrierschrank legen.
Möchten Sie Ihre Petersilie trocknen, sollten Sie unbedingt schonend vorgehen, da das Kraut anderenfalls nicht nur seinen guten Geschmack, sondern auch sein frisches Grün verlieren kann. Binden Sie die Petersilie zunächst zu kleinen Sträußen zusammen, die Sie dann zum Trocknen an einen lichtgeschützten und luftigen Ort aufhängen. Die Temperatur sollte zwischen 20 und 30°C betragen. Wer keinen Platz zum Aufhängen hat, kann die Blätter auch auf einem Tuch auslegen. Füllen die Petersilie nach dem Trocken in ein lichtundurchlässiges Gefäß, das sich luftdicht verschließen lässt und lagern Sie den Behälter an einem trockenen Ort.
Expertentipp
Wenn Sie Petersilie in Ihrem Garten anpflanzen möchten, sollten Sie beachten, dass das Gewächs einen sonnigen bis halbschattigen Standort benötigt, um optimal gedeihen zu können. Das Küchenkraut bevorzugt ein tiefgründiges und humoses Erdreich. Der Boden muss zudem durchlässig sein. Idealerweise sollten Sie das Beet, in das Ihre Petersilie gesät werden soll, bereits im Herbst mit Kompost anreichern. Mit Ausnahme der Kompostgabe bei der Vorbereitung des Beetes benötigt Ihre Petersilie keinen Dünger.
Mit der Aussaat im Freiland können Sie bereits im April beginnen. Die Samen sollten dann ein bis zwei Zentimeter tief in den Boden eingebracht werden. Die Keimdauer beträgt rund drei bis vier Wochen. Wässern Sie den Boden gleichmäßig. Wer möchte, kann das Beet mit einem Vlies abdecken, um es feucht und warm zu halten. Beachten Sie, dass Petersilie zum Wachsen zwar sehr viel Feuchtigkeit benötigt, jedoch keine Staunässe verträgt.
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