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Kräuterpflanzen

Petersilie wird gelb – was tun?

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Petersilie wird gelb - was tun

Wenn Ihre Petersilie gelb wird, kann das mehrere Gründe haben. In diesem Beitrag erfahren Sie, was die möglichen Ursachen sind und wie Sie diese beheben können. Die Petersilie ist ein widerstandsfähiges Kraut, das sich bei der richtigen Pflege schnell wieder erholen wird.

Zu viel oder zu wenig Sonne

Wie die meisten Kräuter bevorzugt die Petersilie einen sonnigen Standort, verträgt aber auch etwas Schatten. Wenn sie zu viel Sonne abbekommt, vergilben die Blätter und die Pflanze kann verkümmern. Wenn Petersilie dagegen nicht genug Sonne bekommt, wird sie ebenfalls gelb. Sorgen Sie dafür, dass sie mindestens 4 Stunden Sonnenlicht pro Tag bekommt.

Überwässerung

Überwässerung


Petersilie ist eine Pflanze, die nicht viel Wasser braucht. Gießen Sie sie nur, wenn sich der Boden trocken anfühlt. Wenn Sie die Petersilie zu viel gießen, können die Wurzeln ertrinken. Dann können diese kein Wasser mehr an den oberen Teil der Pflanze weitergeben und die Pflanze bekommt keine Nährstoffe mehr aus dem Boden. Dadurch beginnt sie zu welken und abzusterben. Wenn Sie glauben, dass Ihre Pflanze überwässert ist, sollten Sie diese erst einmal nicht mehr gießen. Sonst würden Sie das Problem nur weiter verschlimmern. Gießen Sie erst wieder, wenn Sie sicher sind, dass Erde und Wurzeln trocken sind.

Unterbewässerung

Unterbewässerung
Wenn Sie Petersilie nicht ausreichend gießen, wird sie ebenfalls gelb. Die Blätter werden trocken und knusprig. Achten Sie darauf, sie regelmäßig zu gießen, besonders an heißen Sommertagen. Sollte Ihre Petersilie bereits etwas ausgetrocknet sein, ist es ratsam sie gründlich zu wässern. Stellen Sie die Pflanze dazu mitsamt dem Topf in einen mit Wasser gefüllten Eimer. Der Pflanztopf sollte ein Abflussloch haben, damit das überflüssige Wasser wieder abfließen kann. Sobald keine Luftblasen mehr aufsteigen, haben die Wurzeln und das Substrat genügend Flüssigkeit aufgenommen.

Bevor Sie den Topf zurück in den Übertopf stellen, sollten Sie den Wurzelballen noch so lange an der Luft lassen, bis das überschüssige Wasser abgetropft ist. Danach können Sie Ihre Petersilie regelmäßig gießen, aber darauf achten, dass überschüssiges Wasser abfließen kann. Mit der Daumenprobe können Sie vor dem Gießen testen, ob die Erde noch feucht ist. Dafür drücken Sie Ihren Daumen leicht in die Erde, um zu fühlen, ob noch genügend Feuchtigkeit im Topf vorhanden ist.

Schädlinge und Krankheiten

Schädlinge und Krankheiten
Schädlinge wie Raupen, Weiße Fliegen und Blattläuse fressen Petersilienblätter gern. Kontrollieren Sie die Pflanze regelmäßig auf Schädlinge und entfernen Sie diese von Hand. Sie können auch ein gutes Insektizid verwenden.

Wenn Ihre Petersilie gelb wird und die Blätter abfallen, hat sie möglicherweise eine Krankheit. Die häufigsten Krankheiten sind Falscher Mehltau und Echter Mehltau. Echter Mehltau ist durch einen dicken, abwischbaren, weißen Belag auf der Oberseite der Blätter gekennzeichnet. Falscher Mehltau hingegen macht sich durch gelbe Flecken auf den Blättern bemerkbar. Entfernen Sie die befallenen Blätter sofort und behandeln Sie die Pflanze mit einem Fungizid.

Expertentipp

Die Petersilie ist eine Pflanze, die viele Nährstoffe benötigt. Wenn Sie sie nicht regelmäßig düngen, werden die Blätter gelb und die Pflanze wird schwach. Sie benötigt Nährstoffe wie Stickstoff, Magnesium und Kalium. Verwenden Sie während der Wachstumsperiode alle 2 Wochen einen guten Dünger für Kräuter.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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