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Rasen ist trocken trotz Regen und Bewässerung – was tun?

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Rasen ist trocken trotz Regen und Bewässerung - was tun

Wenn der Rasen trotz Regen und regelmäßigem Sprengen trocken ist oder sogar vertrocknet, zeigen sich dafür meist Pflegefehler verantwortlich. Diese zu erkennen und entsprechend zu korrigieren ist sehr einfach, solange das richtige Wissen vorhanden ist. Wie dabei vorzugehen und worauf zu achten ist, zeigen wir hier.

Der Rasen verbrennt

Der Rasen verbrennt


Ein der häufigsten Fehler bei der Pflege ist das Gießen zum falschen Zeitpunkt. Werden die Graspflanzen befeuchtet und dann von der prallen Sonne beschienen, fungieren die Wassertropfen auf den Halmen als Vergrößerungsgläser. Sie konzentrieren das UV-Licht und lassen Verbrennungen auf den Pflanzen entstehen.

Die Folge ist, dass sich die Halme gelb bis braun verfärben und absterben können. Der Rasen wirkt dann vertrocknet, obwohl die Wurzeln ausreichend Flüssigkeit erhalten. Besser ist es daher, in den frühen Morgen- oder den späten Abendstunden zu sprengen. Zu diesen Zeiten kann das Wasser im Boden versickern und stellt keine Gefahr für Verbrennungen dar. Das ist nicht nur günstig für die Gewächse selbst. Weil weniger Wasser durch die Wärme verdunstet, kann mit dieser Ressource sparsamer umgegangen und Geld gespart werden.

Rasen wird zu kurz gehalten

Rasen wird zu kurz gehalten
Ein sehr kurz gehaltener und dichter Rasen wirkt gepflegt und optisch ansprechend. In der Regel haben die Pflanzen dann jedoch auch sehr kurze Wurzeln. Das ist problematisch, denn sie können sich dadurch nicht ausreichend selbst versorgen und auf Feuchtigkeit sowie Nährstoffe zurückgreifen, die sich tiefer im Boden befinden.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Graspflanzen etwas länger wachsen zu lassen. Hierdurch bilden sich stärkere und längere Wurzelgeflechte aus, die eine bessere Versorgung ermöglichen.

Falsches Rasenmähen als Ursache für Trockenheit

Falsches Rasenmähen als Ursache für Trockenheit
Im Urlaub gewesen oder das Wetter passte nicht zum Rasenmähen? Bereits zwei bis drei Wochen reichen aus, damit die Halme in die Höhe schießen. Oftmals wird dann der Fehler begangen, die Pflanzen radikal zurückzuschneiden. Hierdurch geht zum einen viel Kraft verloren. Zum anderen können die Gewächse leichter verbrennen, wenn die Maßnahme zum falschen Zeitpunkt durchgeführt wird. Ähnlich wie bei der Wässerung sind die Schnittstellen besonders empfindlich gegenüber UV-Strahlung und nehmen schnell Schaden.

Ideal ist daher ein Rückschnitt, der schrittweise erfolgt. Zudem sollte der späte Nachmittag oder ein bedeckter Tag gewählt werden, damit der Rasen und die frischen Schnittstellen nicht direkt der Sonne ausgesetzt sind.

Sprengen reicht nicht aus

Sprengen reicht nicht aus
Ist der Boden während einer Trockenperiode bereits sehr stark ausgetrocknet, können Regen und Gießwasser kaum in die Erde eindringen. Das Wasser spült lediglich über die Oberfläche und benetzt diese leicht. In diesen Fällen muss schrittweise gegossen werden. Am besten ist es abends und morgens die Erde zu befeuchten. Hierdurch weicht das Substrat langsam auf und der Feuchtigkeitsgehalt kann nachhaltig erhöht werden.

Um das Einsickern des Wassers einfacher zu gestalten, kann auch regelmäßiges Vertikutieren sinnvoll sein. Der Boden wird dadurch von Moos und Unkraut befreit und leicht aufgelockert.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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