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Rasen keimt nicht – was tun?

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Rasen keimt nicht - was tun

Wenn der Rasensamen nicht keimt, können sich dafür mehrere Ursachen verantwortlich zeigen. Boden, Wetter, Vögel und minderwertiges Saatgut sind nur einige der möglichen Gründe. Bevor die passenden Gegenmaßnahmen erfolgen können, muss also Ursachenforschung betrieben werden.

Fehlende Keimung durch zu geringe Temperatur

Die Graspflanzen sind robust und widerstandsfähig. Das gilt jedoch nicht für Samen und Jungpflanzen. Die Temperatur sollte für die Keimung wenigstens 18 °C betragen. Dann zeigen sich die ersten Halme bereits nach wenigen Tagen.

Bleibt die Keimung aus, könnte also die erforderliche Wärme fehlen. Ideale Zeitpunkte für die Aussaat liegen im Mai und im September.

Zu dichter Boden für den Rasen

Zu dichter Boden für den Rasen


Damit die Samen keimen und die Jungpflanzen gut verwurzeln können, muss der Boden entsprechend vorbereitet werden. Neigt er zur Verdichtung, sollte das Untermischen von Sand erfolgen. Hierdurch wird der Boden lockerer und durchlässiger. Eine Beigabe von gut verrottetem Kompost nach dem Umgraben sorgt ebenfalls dafür, dass Keimung und Wachstum beschleunigt werden. Zudem wirkt es als langfristige Versorgung für die Jungpflanzen.

Verhinderte Keimung durch Trockenheit oder Staunässe

Verhinderte Keimung durch Trockenheit oder Staunässe
Die Samen brauchen einen durchgängig leicht feuchten Boden. Staunässe und tagelange Trockenheit vertragen sie hingegen nicht. Ein lockerer, durchlässiger Boden verhindert Staunässe auch bei starken Regenfällen. Zusätzlich wird dadurch auch das Risiko für Schimmelbildung und Fäulnis erheblich reduziert.

Die Trockenheit kann durch regelmäßiges Sprengen oder Gießen verhindert werden. Hierbei sollte Vorsicht walten. Denn durch zu viel Wasser oder einen zu hohen Druck können die Samen weggespült werden. Hierdurch entsteht bestenfalls ein löchriger Rasen.

Vögel fressen die Samen

Vögel fressen die Samen
Wurde hochwertiger Rasensamen gewählt und lassen sich keine Fehler bei der Pflege finden, können sich Vögel und andere Tiere verantwortlich zeigen, die sich von den Samen ernähren. Hier hilft es nur, die Saat zu schützen und bei Bedarf erneut auszusäen.

Wetterschwankungen stören das Aufgehen der Saat

Wetterschwankungen stören das Aufgehen der Saat
Spätfrost, pralle Sonne, starke Regenfälle gefolgt von Trockenheit und starke Temperaturschwankungen können den Samen und den Jungpflanzen erheblich zusetzen. Das Aufgehen der Saat kann verzögert oder zumindest gestört werden. Besser ist es daher, optimale Saatzeitpunkte zu wählen.

Saatgut ist nicht keimfähig

Sind alle Voraussetzungen erfüllt und die Rasensamen keimen dennoch nicht, kann die Ursache bei der Saat zu finden sein.

Mögliche Gründe hierfür sind:

  • falsche Lagerung oder überlagert
  • geringe Qualität, da fehlender Sortierungsprozess
  • Verunreinigungen, beispielsweise durch Pilzsporen

Hat die Saat keine Keimgarantie und lag gegebenenfalls schon einige Jahre in einem Lager, sinkt die Chance für eine erfolgreiche Keimung. In diesen Fällen gilt also: Wer billig kauft, kauft doppelt.

Besser ist es, direkt etwas mehr in die Samen zu investieren und damit insgesamt Geld sowie Zeit und Arbeit zu sparen. Denn minderwertiges Saatgut keimt nicht oder nur vereinzelt, kann dafür aber den Boden mit Sporen verunreinigen und erfordert in jedem Fall mehrere Aussaaten.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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