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Rasen richtig vertikutieren und düngen

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Rasen richtig vertikutieren und düngen

Den Rasen richtig zu vertikutieren und zu düngen ist entscheidend für ein kräftiges und gesundes Wachstum. Die Pflegemaßnahmen können einen dichten Wuchs begünstigen, Moos und Unkraut vorbeugen und zudem die Versorgung des Rasens verbessern. Doch wie und wann müssen die Aufgaben durchgeführt werden, um die besten Ergebnisse zu erzielen? Hier gibt es die Antwort.

Vertikutieren für eine bessere Belüftung

Vertikutieren für eine bessere Belüftung


Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe perforiert, der Boden belüftet und beispielsweise Moos oder Unkraut entfernt. In den Boden einzustechen, erscheint zunächst wenig sinnvoll, denn hierbei werden auch die Wurzeln der Graspflanzen verletzt.

Doch das Vertikutieren bietet mehrere Vorteile:

  • Wasser kann leichter in den Boden eindringen
  • Boden wird belüftet und aufgelockert
  • bessere Nährstoffverteilung
  • Entfernung von unerwünschten Pflanzen
  • dichteres Wurzelwachstum

Von all diesen Vorzügen profitieren auch die im Boden lebenden Mikroorganismen und tragen somit zur Verbesserung der Substratqualität bei.

Wann wird das Vertikutieren durchgeführt?

Wann wird das Vertikutieren durchgeführt
Die Maßnahme kann bereits im zeitigen Frühjahr erfolgen. Von April bis September ist sie grundlegend möglich. Wichtig ist aber, dass sie nur dann erfolgt, wenn der Rasen im Anschluss nicht stark belastet wird. Mähen, Verlegen von Rasenkanten oder Spielen auf der Wiese sollten also zumindest für ein bis zwei Wochen unterlassen werden. In dieser Zeit können sich die Wurzeln erholen und nachwachsen.

Düngen nach dem Vertikutieren

Düngen nach dem Vertikutieren
Die Gabe von zusätzlichen Nährstoffen erfolgt im Idealfall direkt nach dem Vertikutieren. Da drei bis viermal pro Jahr gedüngt werden kann, fällt es vergleichsweise einfach die beiden Pflegemaßnahmen hintereinander erfolgen zu lassen.

Wichtig ist, dass der Rasen im Anschluss gut gewässert wird. Hierdurch ziehen die Nährstoffe besser in den Boden ein und können sich optimal verteilen. Chemische Verbrennungen an den Wurzeln durch zu hohe Konzentrationen des Düngers werden vermieden und die Wurzeln werden zu erneutem Wachstum angeregt.

Wann ist es notwendig zu düngen?

Wann ist es notwendig zu düngen
Das Düngen zeigt sich von verschiedenen Faktoren abhängig.

Zu diesen gehören:

    • Beschaffenheit und Alter des Bodens
    • Wetter
    • Beanspruchung des Rasens
    • Häufigkeit des Mähens

Wird der Rasen beispielsweise immer wieder sehr lang vor dem nächsten Mähen und dann radikal verschnitten, werden die Pflanzen erheblich geschwächt und es gehen größere Mengen Nährstoffe verloren. Auch wenn der Rasenschnitt nach dem Mähen nicht als Mulch verwendet wird, bei praller Sonne oder starker Beanspruchung ist der Boden schneller verbraucht und eine Düngung wird sinnvoll.

Welches Mittel benötigt wird, um die richtigen Nährstoffe zuzuführen, lässt sich nicht immer mit bloßem Auge erkennen. Optimal ist eine Bodenanalyse. Durch diese wird klar, welche Mängel bestehen und ausgeglichen werden müssen. Auch bei einem augenscheinlich gesunden Rasen ist die Analyse aller drei Jahre durchzuführen. Zeigen sich Verfärbungen, schwaches Wachstum oder breiten sich Unkräuter aus, sollte sie häufiger erfolgen.

Expertentipp

Das Vertikutieren ist leichter durchzuführen, wenn der Rasen vorher gut gesprengt wurde oder Regen gefallen ist. Das leicht feuchte Substrat stellt einen geringeren Widerstand dar, was gerade bei manuellen Geräten eine erhebliche Erleichterung darstellt. Arbeitskraft und Zeit werden gespart.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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