Bei Rhabarber handelt es sich Gemüse, welches besonders bekannt ist für seine farbenfrohen Stiele. Die Pflanze enthält nicht nur sehr viel Vitamin C, was unser Immunsystem stärkt, sondern dient darüber hinaus auch Anregend auf unsere Verdauung und den Darm.
In heimischen Gärten wird Rhabarber demnach gerne angebaut, ist jedoch für seine kurze Ernte bekannt.
Um das Wachstum der Pflanzen zu stärken, und somit über eine reiche Ernte zu verfügen, sollten Rhabarberpflanzen gedüngt werden.
Wie oft sollte man Rhabarber düngen?
Rhabarber sollte mehrmals im Jahr gedüngt werden, um sowohl das Wachstum zu unterstützen als auch die Ernte zu fördern, damit diese besonders reichlich ausfällt.
Bereits am Aprilanfang, wenn die Pflanzen anfangen zu blühen, sollte mit dem Düngen begonnen werden. Wird der Rhabarber nämlich in seiner Wachstumsphase gedüngt, werden die Pflanzen besonders gut gedeihen.
Die größte Wachstumsphase haben Rhabarber-Pflanzen in der Zeit von Mai und Juni, weswegen sie dort über besonders viele Nährstoffe verfügen müssen. Durch das Düngen zu diesem Zeitpunkt wird einem Nährstoffmangel vorgebeugt. So werden die Pflanzen gestärkt und es kommt zu keinen Schäden, falls die Pflanzen nicht genügend Nährstoffe über die Erde aufnehmen können. Während der Wachstumsphase kann, dabei alle paar Wochen neu gedüngt werden.
Der wichtigste Zeitpunkt zum Düngen ist jedoch direkt nach der Ernte. Hier können die Pflanzen das Düngungsmittel gut aufnehmen, da die Wurzeln frei liegen und die Nährstoffe somit direkt wirken können.
Wird Rhabarber nach der Ernte gedüngt, hilft dies, um die Pflanze während ihrer Regeneration zuverlässig zu unterstützen.
Außerdem werden die Wurzeln so gestärkt, dass sie für das anstehende nächste Jahr wieder bereit sind, um für eine besonders reichhaltige Ernte zu sorgen.
Womit sollte man Rhabarber düngen?

Um Rhabarber zu düngen, kommen unterschiedliche Arten von Düngern in Frage.
Hierunter fallen:
- mineralische Dünger,
- organische Dünger,
- und unterschiedliche Hausmittel.
Zu den mineralischen Düngern zählen dabei künstliche Dünger und unter anderem Blaukorn.
Mineralische Dünger enthalten besonders hohe Anteile von Kalium, Stickstoff sowie Phosphor. Aber auch wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Eisen, Bor und Kupfer kommen in den Düngern nicht zu kurz.
Diese Zusammensetzung fördert dabei die natürliche Photosynthese der Pflanzen, regulieren den Wasserhaushalt und stärken das Wachstum. Der Vorteil von mineralischen Düngern ist, dass die Rhabarberpflanzen sie sofort aufnehmen und die Nährstoffe nutzen können.
Organische Dünger sind dabei besonders umweltschonend, da sie tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sind. Es handelt sich dabei um eine ökologische Variante zu den mineralischen und demnach künstlich hergestellten Düngern.
Organische Dünger garantieren dabei eine Langzeitversorgung der Rhabarberpflanzen und durch die enthaltenen Mineralien können sie darüber hinaus auch den Befall von Krankheiten und Schädlingen an der Pflanze reduzieren. Ein besonders bekannter organischer Dünger ist dabei der hauseigene Kompost, die Pflanzenjauche und Horndünger.
Allerdings können auch Hausmittel als Dünger in Frage kommen. Hierbei gilt Brennesselsud als besonders hilfreich, um die Pflanzen vor Schädlingen zu bewahren. Das Düngen mit aufgebrühtem Knoblauch beugt Krankheiten der Rhabarberpflanze vor und gilt als natürliche Hilfe gegen Milben.
Hergestellte Beinwelljauche kann dabei die Wurzeln der Rhabarberpflanze stärken und somit das Wachstum anregen.
Expertentipp
Im Laufe der Wachstumsphase bilden sich an den Rhabarberpflanzen Blüten. Hierbei gilt als Tipp, dass die Blüten abgebrochen werden sollten, da die Rhabarberpflanze ansonsten ihre Nährstoffe in die Blütenbildung investiert. Dabei vernachlässigt sie jedoch das Wachstum und die Bildung neuer Stiele, sodass die Ernte nicht reichhaltig ausfällt. Werden die Blüten jedoch abgebrochen, kann die Pflanze die Nährstoffe verwenden, um eine gute Ernte zu garantieren. Die Blüten werden dabei einfach gedreht und von der Pflanze abgezogen.
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