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Stauden & Ziergräser

Rhabarber umpflanzen – wann ist der richtige Zeitpunkt?

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Rhabarber umpflanzen - wann ist der richtige Zeitpunkt

Rhabarber ist eine beliebte Staude. Sie ist sehr robust und gleichzeitig pflegeleicht. Da die Lebensdauer des Rhabarbers bis zu 15 Jahren betragen kann, ist ein gelegentliches Umpflanzen unumgänglich. Das Umpflanzen hat viele Vorteile für das Wachstum und die Qualität der Pflanze. Wichtig ist jedoch, einen geeigneten Standort zu finden, den idealen Zeitpunkt abzuwarten und die Pflanze in regelmäßigen Abständen umzupflanzen.

Warum sollte man Rhabarber umpflanzen?

Warum sollte man Rhabarber umpflanzen


Rhabarber hat eine hohe Lebensdauer. Zudem benötigt die Pflanze große Mengen an Nährstoffen und ist aus diesem Grund auf einen nährstoffreichen Boden angewiesen. Je nach Zusammensetzung der Erde hat die Staude nach einigen Jahren jegliche Nährstoffe aus der Erde aufgebraucht und macht ihn nährstoffarm. Um das Wachstum und die Gesundheit des Rhabarbers nicht zu gefährden, muss er deshalb in regelmäßigen Intervallen umgepflanzt werden.

Das verlassene Erdreich kann sich regenerieren und anschließend neu bepflanzt werden. Der Rhabarber, ein Knöterichgewächs, bleibt durch das Umpflanzen kräftig und gesund. Er wird gern zum Backen oder auch für die Herstellung von Kompott verwendet. Durch eine Umsetzung bleibt die Ernte in den nächsten Jahren ertragreich. Gleichzeitig eignet sich der Zeitpunkt des Umpflanzens für eine Vermehrung. Die Staude erhält wieder neue Lebenskraft und kann in einen ertragreichen Boden umgepflanzt werden. Eine Umsetzung erfolgt zugunsten der Ernte und der Gesundheit der Staude.

Der beste Zeitpunkt zum Umpflanzen

Der beste Zeitpunkt zum Umpflanzen
Zum Umpflanzen von Rhabarber eignet sich der Herbst. Der Zeitpunkt zwischen September und Oktober ist durch seine milden Temperaturen besonders gut geeignet. Die Staude hat bis zum Beginn des Winters noch ausreichend Zeit, um anzuwachsen. Rhabarber kann jedoch auch im Frühjahr umgepflanzt werden. Dafür sollte man den Zeitpunkt kurz vor dem Austritt wählen.

Wie oft der Rhabarber umgesetzt werden muss, hängt von der Beschaffenheit des Bodens ab. Die Umsetzung wird notwendig, wenn die Erde ein Nährstoffdefizit aufweist. Bei durchschnittlichen Böden ist dies in der Regel nach fünf bis sieben Jahren der Fall. Ein Nährstoffmangel äußert sich in einer mageren Ernte. Daher lohnt es sich, die Beschaffenheit des Bodens bei Bedarf zu prüfen, um einen Mangel an Nährstoffen rechtzeitig zu erkennen.

Den idealen Standort wählen

Den idealen Standort wählen
Damit ein kräftiges und gesundes Wachstum am neuen Standort gewährleistet ist, sollte man einige Dinge beachten. Rhabarber gedeiht an einem warmen und geschützten Ort am besten. Die Staude liebt Sonne und benötigt einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Wichtig ist ein leicht saurer pH-Wert und ein hoher Anteil an Sand und Lehm in der Erde. Der pH-Wert sollte zwischen fünf und sechs liegen.

Die Wurzeln der Staude brauchen ausreichend Platz zum Wachsen, daher sollte der Standort ausreichend tief sein, gleichsam jedoch feucht und durchlässig. Rhabarber verträgt keine Staunässe. Wasser sollte stets gut abschließen können. Der Boden, an dem bereits ein Rhabarber seinen Platz gefunden hatte, braucht mindestens fünf Jahre, um sich von dem Nährstoffverlust zu erholen. Daher sollte man auf Standorte verzichten, an denen zuvor stark zehrende Pflanzen gewachsen sind.

Expertentipp

Rhabarber verträgt keine Staunässe. Vor dem Umpflanzen sollte man die zu bepflanzende Grubensäule mit einer Drainage ausstatten. Da die Stauden sich lange an einem Standort aufhalten, ist dies die beste Möglichkeit, um die Pflanze zuverlässig vor Staunässe zu schützen. Als Drainage ist Kies das Material der Wahl, er ist günstig und robust.

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© pixabay.com/Eiston

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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