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Sukkulenten

Sukkulenten umtopfen – so funktioniert es

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Sukkulenten umtopfen - so funktioniert es!

Sukkulenten sind äußerst pflegeleicht und überstehen ohne Weiteres auch längere Trockenphasen. Damit die unkomplizierten Pflanzen gut gedeihen, sollten sie jedoch ab und zu umgetopft werden.

Zeitpunkt

Eine Sukkulente benötigt spätestens dann einen neuen Topf, wenn sie zu groß für ihr derzeitiges Pflanzgefäß geworden ist und die Wurzeln mehr Platz brauchen. Je nachdem, um welche Sukkulentenart es sich handelt, ist das ungefähr alle ein bis zwei Jahre der Fall. Ist man sich nicht sicher, ob bereits der Zeitpunkt zum Umtopfen gekommen ist, wird die Pflanze ganz einfach vorsichtig hochgenommen und der Wurzelballen überprüft: Wenn dieser das Gefäß fast komplett ausfüllt, sollte die Sukkulente in einen neuen Topf umziehen.

Der ideale Zeitpunkt zum Umtopfen ist zwischen dem späten Winter und dem Beginn des Frühlings. In dieser Zeit befindet sich die Sukkulente in ihrer natürlichen Ruhephase, sodass sie sich vom Umtopfen nicht gestört fühlt.

Im Sommer ist hierauf jedoch zu verzichten. Denn in der warmen Jahreszeit erhalten die Pflanzen eine größere Menge an Sonnenlicht, sodass sie dann am schnellsten wachsen. Kommt es hier zu einer Störung, können Probleme beim Wachstum ebenso die Folge sein, wie Krankheiten. Im schlimmsten Fall stirbt die Pflanze ab.

Benötigte Utensilien

Benötigte Utensilien


Bevor mit dem Umtopfen der Sukkulenten begonnen wird, sind folgende Utensilien bereitzulegen:

  • Sukkulentenerde, alternativ Kakteenerde
  • Blähton
  • größerer Topf mit Ablauflöcher (zur Vermeidung von Staunässe)

Je nachdem, um welche Sukkulentenart es sich handelt, sollten außerdem dornenfeste Gartenhandschuhe angezogen werden, um Verletzungen zu vermeiden.

Umtopfen: Ablauf

Umtopfen Ablauf
Um eine Sukkulente umzutopfen, geht man am besten wie folgt vor:

  • Zunächst wird der neue, größere Topf ungefähr zu einem Viertel mit Blähton aufgefüllt.
  • Anschließend füllt man die Sukkulenten- beziehungsweise Kakteenerde ein. Es ist lediglich so viel Erde zu nehmen, dass die ursprüngliche Pflanztiefe der Sukkulente beibehalten wird.
  • Anschließend hebt man die Pflanze vorsichtig aus ihrem alten Gefäß heraus und beseitigt lediglich die Erde, die sich leicht von den Wurzeln löst. Eine größere Menge an Erde sollte man nicht entfernen, da sonst, unter Umständen, die Wurzeln in Mitleidenschaft gezogen werden.
  • Danach zieht die Sukkulente in ihren neuen Topf um. Es ist darauf zu achten, dass sie mittig gesetzt wird und aufrecht „steht“.
  • Jetzt wird das Gefäß nur noch vollständig mit Erde aufgefüllt und diese leicht angedrückt.

Da das Umtopfen für die Sukkulente eine sehr stressige Angelegenheit ist, sollte die Pflanze zunächst für etwa sieben Tage im Halbschatten stehen. Gegossen wird sie das erste Mal nach einer Woche.

Expertentipp

Nach dem Umtopfen stellt man die Sukkulente wieder an einen vollsonnigen Standort, wie zum Beispiel an ein Südfenster. Während der Wachstumsphase, also zwischen Frühling und Herbst, werden die Pflanzen ungefähr einmal pro Woche gegossen. Der Griff zur Gießkanne sollte jedoch erst dann erfolgen, wenn die obere Erdschicht komplett ausgetrocknet ist.

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© www.istockphoto.com/Iryna Imago
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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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