Connect with us

Sonstige Pflegetipps und Tricks

Tipps zur Pflege von Zypressen

Veröffentlicht

auf

Tipps zur Pflege von Zypressen

In der Toskana gehören Zypressen fest zum Landschaftsbild. Auch hierzulande verschönern die charakteristischen Gewächse mit ihren adretten Blättern Höfe und Gärten. Bei der Haltung im Kübel oder im Garten sorgen Sie mit unseren nachfolgenden Ratschlägen für eine gute Gesundheit der Pflanze.

Der richtige Standort für Zypressen

Der richtige Standort für Zypressen


Zypressen bevorzugen einen sonnigen Platz im Garten. Als mediterrane Pflanze wachsen sie hervorragend in windgeschützten Südlagen. Der Gartenboden sollte nährstoffreich und tiefgründig sein. Zudem muss er eine ausgezeichnete Drainage aufweisen, denn die Pflanzen vertragen Staunässe nur schlecht. In ungeeigneten Böden neigen Zypressen zu Krankheiten und gehen schnell ein. Schwere Tonböden sollten Sie in jedem Fall ausreichend auflockern.

Als Substrat erweist sich sandreiche Erde als sehr vorteilhaft. Der bevorzugte pH-Wert von Zypressen tendiert in den leicht sauren Bereich. Er sollte bei etwa 5 liegen. Aber auch leicht alkalische Böden werden vertragen. Stark alkalische Böden lehnt die Zypresse hingegen strikt ab. Mit Hilfe von Humus oder Hornspänen tragen Sie weitere Nährstoffe in die Erde ein. Zusätzlich können Sie Kies ins Erdreich einarbeiten, was die Durchlässigkeit verbessert.

Zypressen richtig gießen

Zypressen richtig gießen
Im Hinblick auf die Wasserversorgung freuen sich Zypressen über Ausgeglichenheit. Weder Staunässe noch komplette Trockenheit über einen längeren Zeitraum tun der Pflanze gut. Sie sollten deshalb regelmäßig, jedoch nicht zu viel gießen. Dazu sollten Sie den Baum gerade in den wärmsten Monaten etwa dreimal pro Woche wässern. Im Frühjahr oder Herbst ist eine wöchentliche Wassergabe ausreichend. Verwenden Sie vorzugsweise in einer Tonne gesammeltes Regenwasser.

Im Kübel benötigen die Gewächse ein wenig mehr Flüssigkeit. Hier dürfen Sie in etwa alle drei Tage gießen. Zuvor sollten Sie die Erde auf Trockenheit prüfen. Fühlt sie sich noch leicht feucht an, muss noch nicht gegossen werden. Alternativ können Sie den Pflanzkübel auf einen Untertopf stellen. Wässern Sie dann im Abstand von mehreren Tagen.

Der geeignete Dünger für Zypressen

Der geeignete Dünger für Zypressen
Im Fachhandel ist spezieller Koniferendünger erhältlich. Mit seinem Nährstoffprofil eignet er sich ideal für die Versorgung von Zypressen. Typischerweise enthält er einen hohen Anteil an Stickstoff, Kalium und Magnesium. Die meisten Spezialdünger werden als Granulat oder Pulver verabreicht. Sie sollten ihn aus diesem Grund in Wurzelnähe einarbeiten. Auf diese Weise dringen die Nährstoffe ideal in die Pflanze ein. Im Anschluss wässern Sie die Zypresse ausgiebig.

Des Weiteren ist ein Langzeitdünger in Form von Pferdedung oder Hornspänen denkbar. Ersterer wird im Handel häufig in Pelletform angeboten. Er stellt einen beliebten Naturdünger dar. Geben Sie eine Schippe davon im zeitigen Frühjahr an die Erde der Pflanze. Im Idealfall wird der Naturdünger mit Hilfe einer Schaufel ins Erdreich eingearbeitet. Eine zweite Gabe im Herbst sichert der Zypresse schließlich noch Nährstoffe für das kommende Jahr.

Schädlingen und Krankheiten vorbeugen

Die Schmierlaus und der Borkenkäfer sind häufig auftretende Schädlinge an Zypressen. Letztere bilden in den empfindlichen Bäumen ganze Kolonien und schädigen das Holz. In diesem Fall hilft leider nur noch das Fällen der Zypresse. Vorbeugen können Sie mit regelmäßigen Dünger- sowie Wassergaben. Gesunde und robuste Bäume werden seltener befallen. Das gilt ebenso für Pilze, denen Sie mit einer guten Pflege kaum Angriffsfläche bieten.

Schmierläuse hingegen sind leichter zu bekämpfen. Sie können an den watteähnlichen und weißen Ausscheidungen erkannt werden. Die charakteristischen Fäden auf den Blättern deuten auf einen Befall hin. Ergreifen Sie in diesem Fall sofortige Maßnahmen. Hilfreich ist das Anmischen von Wasser mit Schmierseife. Verteilen Sie die Mischung mit einem Zerstäuber frühzeitig auf den Blättern. Diese Prozedur sollten Sie regelmäßig wiederholen.

Expertentipp

Zur richtigen Pflege der Zypresse gehört auch ein Rückschnitt. Nehmen Sie diesen im Spätsommer oder im Frühherbst vor und schneiden Sie vertrocknete sowie junge Triebe in Form. Das fördert die Gesundheit der Pflanze.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär