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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Zypressen pflanzen – nützliche Profi-Tipps

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Zypressen pflanzen - nützliche Profi-Tipps

Zypressen sind eindrucksvolle Gewächse. Im Garten vermitteln sie ein Gefühl von Urlaub und Mittelmeer. Trotz seines warmen Ursprungsortes kann das Nadelgewächs auch hierzulande überwintern. Dafür muss allerdings der richtige Standort gewählt werden. Nicht jede Zypressen-Art benötigt dieselben Bedingungen. Erkundigen Sie sich vor der Anschaffung unbedingt, welche Zypresse für Ihren Garten geeignet ist.

Der geeignete Standort

Zypressen mögen Helligkeit und Sonne. Sie benötigen gerade im Sommer viel Wasser und können bei zu trockenem Boden schnell eingehen. Da sogar Wind zu einer Austrocknung führen kann, ist ein windgeschützter Standort empfehlenswert. Steht die Zypresse an einer Hauswand oder Mauer, hilft ihr das im Winter mit den kalten Temperaturen umzugehen. Idealerweise ist der Boden sandig und mit Humus angereichert. Der pH-Wert sollte leicht sauer sein und zwischen 5 oder 6 liegen.

Der richtige Pflanzzeitpunkt

Der richtige Pflanzzeitpunkt


Am besten pflanzt man Zypressen im Frühling kurz nach dem letzten Frost. Dann hat die Pflanze ausreichend Zeit ein Netz aus Wurzeln anzulegen, bevor es im Herbst kalt wird. Nur so kann sie später genug Wasser aus dem kalten Boden ziehen.

Richtige Pflanzung

Richtige Pflanzung
Noch bevor Sie die Zypresse einpflanzen, sollten Sie sie ausreichend wässern. Dafür kann man den Wurzelballen über Nacht in einen mit Wasser gefüllten Eimer stellen. Orientieren Sie sich beim Ausheben der Pflanzgrube an der Größe des Wurzelballens. Diese sollte doppelt so breit und tief sein. Füllen Sie das Loch mit einer Drainageschicht. Diese kann aus Tonscherben, Sand, Kies oder Blähton bestehen. Darüber kommt eine Substratschicht bestehend aus Kompost, Gartenerde und tierischem Dung.

Der Wurzelballen kann ein wenig aufgelockert werden. Ein eventuell vorhandenes Pflanzennetz muss nicht entfernt werden. Die Zypresse wird dann im Pflanzloch platziert. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass sie gerade steht, damit sie nicht schief anwächst. Anschließend wird das Loch mit Substrat aufgefüllt. Urgestein, Hornspäne oder Blaukorn geben der Pflanze die benötigten Nährstoffe, um sie in der Eingewöhnungsphase ausreichend zu versorgen.

Steht die Zypresse gerade, kann die Erde ringsherum festgedrückt und eine Schicht Rindenmulch darum verteilt werden. Diese schützt den Boden vor Austrocknung.

Zypressen als Heckenpflanzen

Zypressen als Heckenpflanzen
Sollen die Zypressen eine Hecke bilden, muss darauf geachtet werden, dass die Abstände zwischen den Pflanzen ausreichend groß sind. Abstände von etwa 50 bis 100 cm sollten eingehalten werden, damit sich die Pflanzen beim Wachsen voll entfalten können. Zusätzlich ist auf genug Abstand zum Nachbargrundstück zu achten, da Zypressen über die Jahre breiter werden. 60 bis 100 Zentimeter sind ein guter Richtwert.

Damit die Hecke später gerade und gleichmäßig aussieht, ist es ratsam von vornherein Pflanzen zu wählen, die eine ähnliche Größe und Farbe aufweisen. Beim Einpflanzen sollte besonders darauf geachtet werden, dass die Pflanzen in einer geraden Linie stehen.

Expertentipp

Wenn die Zypresse in einen Topf gepflanzt wird, ist die Auswahl des Standortes zweitrangig, da sie beliebig umgestellt werden kann. Der Topf sollte ausreichend groß und mit einer Drainage und passendem Substrat gefüllt sein. Achten Sie darauf Ihre Zypresse regelmäßig mit Dünger zu versorgen.

Etwa alle zwei bis drei Jahre muss die Pflanze umgetopft werden. Dabei sollte ein neuer, ausreichend großer Topf gewählt werden, damit sich das Wurzelwerk ausbreiten kann. Ein großer Topf hat zudem den Vorteil, dass er für mehr Standfestigkeit bei sehr hochgewachsenen Pflanzen sorgt und mehr Wasser gespeichert werden kann. Es ist außerdem ratsam einen Topf mit einem Untersetzer zu wählen.

Häufig gestellte Fragen

Müssen Zypressen gedüngt werden?

Ja, im Frühjahr sollten Zypressen großzügig gedüngt werden.

Sind Zypressen giftig?

Zypressen enthalten ein Fraßgift, das einen würzigen Geruch verströmt und beim Verzehr für Menschen und Tiere giftig ist. Junge Hunde, Weide- und Nagetiere sollten von den Pflanzen ferngehalten werden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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