Weiden zählen zu den wertvollsten Zierhölzern in einem Garten Sie begeistern sowohl durch ihre Sortenvielfalt als auch durch einen geringen Pflegeaufwand. Es gibt große Weidenbäume wie beispielsweise die hohen Silberweiden, die überhängenden Trauerweiden, aber auch Strauchformen wie die Purpurweide sowie die japanische Drachenweide. Zu den mattenartigen Zwergformen, die auch als Bodendecker ihre Verwendung finden, gehören die Stumpfblättrige Weide oder die Silber-Kriechweide. Charakteristisch für Weiden sind die silbergrauen Kätzchen, welche schon im März zu sehen sind.
Die Pflanzung einer Weide
Die prächtigen Gehölze können individuell in größeren Gärten eingesetzt werden und lassen sich problemlos in eigener Regie vermehren. Die Stecklinge von Weiden bilden schon in kürzester Zeit neue Wurzeln und nach ihrem Einpflanzen treiben diese schnell aus. Um die Wurzelbildung der Eichen zu fördern, empfiehlt es sich, die Stecklinge nach dem Schnitt eine kurze Zeit in einem Wasserbehältnis stehen zu lassen. Wer nicht so lange warten möchte, kauft die Bäume als Containerware, die vorzugsweise im Frühjahr oder Herbst einzupflanzen sind. Für einen ausreichend lockeren Boden verwenden Sie am besten Kies oder Sand. Da Weiden Flachwurzler sind, muss das Pflanzloch entsprechend großzügig ausgehoben werden. Vor und nach dem Bepflanzen sollte die Weide gut angegossen werden.
Pflegetipps nach dem Einpflanzen der Weide
Viele Weidenbäume lieben einen feuchten Standort wie beispielsweise die Silberweide. Sie wachsen bevorzugt an Fluss- oder Seeufern. Aufgrund dessen ist bei Jungpflanzen darauf zu achten, dass der Boden, welcher die Weide umgibt, nicht zu trocken wird. Hierfür sorgt sowohl eine Schicht aus Mulch als auch eine konkurrenzschwache Unterpflanzung. Somit wird die Wasserverdunstung im Bereich der Wurzeln reduziert. Damit die Bäume prächtig gedeihen können, hilft eine Gabe Kompost im Frühling, aber auch Langzeitdünger ist eine gute Alternative.
Schädlinge und Krankheiten

Weiden können von verschiedenen Pflanzenkrankheiten befallen werden, von denen einige unterschiedlich resistent sind. Deshalb lohnt vor dem Kauf einer Weide ein Beratungsgespräch in der Baumschule. Problematisch ist zum Beispiel eine durch Pilz verursachte Weiden-Anthraknose. Diese ist zu erkennen durch sogenannte Brennflecken an Rinde und Laub, welche nur durch einen Rückschnitt bis hin zum gesunden Holz bekämpft werden kann. Aber auch Mehltau, Schorf, Blattflecke oder Rostpilze finden sich vereinzelt an den Bäumen. Hier lohnt es sich, alle befallenen Bereiche zu entfernen. Zu den Schädlingen zählen unter anderem Blattläuse, Weidenbohrer, Gallmilben oder Blattwespen, die aber normalerweise eher harmlos für die Weiden sind. Bei extremen Befall können Sie auf biologische Mittel zur Bekämpfung zurückgreifen.
Expertentipp
Weiden sind relativ pflegeleicht. Stellen Sie sicher, dass sie an einem sonnigen Ort stehen und genügend Platz in Ihrem Garten haben. Verwenden Sie Substrate wie Lehm, Sand oder Ton und achten Sie auf einen Boden, der reich an Nährstoffen ist. Um das Wachstum Ihres Weidenbaumes zu fördern, sollten Sie die Triebe regelmäßig im Spätwinter zurückschneiden. Dadurch wird ein üppiges Wachstum begünstigt.
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