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Sonstige Pflegetipps und Tricks

Brombeeren richtig entsaften – Tipps und Tricks

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Brombeeren richtig entsaften - Tipps und Tricks

Bereits Ende Juli werden Brombeeren vielerorts reif. Neben Brombeerkonfitüre, Brombeerlikör und Brombeerwein ist auch der Saft der Brombeeren ein kulinarischer Hochgenuss. Selbst ohne klassischen oder modernen Entsafter ist das Entsaften dieser aromatischen Beeren ein Kinderspiel.

Brombeeren für leckeres Gelee oder Sirup entsaften

Für einen süßen Fruchtaufstrich aus Brombeeren, ganz ohne Kerne, ist ein fruchtiges Gelee aus Brombeeren genau das Richtige. Auch für süßen Brombeer-Sirup, der hervorragend zu Pudding, Grießbrei oder Vanilleeis passt, müssen die dunklen Früchtchen erst einmal entsaftet werden. Denn der Saft, der sowohl pur als auch mit Wasser verdünnt ein Gaumenschmaus ist, stellt sowohl für Gelees als auch Brombeer-Sirup eine unverzichtbare Basis dar.

Unterschiedliche Entsaftungsmethoden

Unterschiedliche Entsaftungsmethoden


Um Brombeeren zu entsaften, kommen verschiedene Methoden in Frage. Eine gute Ausbeute garantiert der sogenannte Dampfentsafter, der meist einen integrierten Schlauch zum Abfüllen des noch heißen Saftes in die vorbereiteten Flaschen besitzt. Wer keinen Dampfentsafter sein Eigen nennt, kann sich mit einer elektrischen Saft- und Gemüsepresse oder einer einfachen Beerenpresse behelfen. Auch die traditionelle Entsaftungsmethode im Kochtopf hat ihre Vorteile und funktioniert ganz ohne teures Zubehör.

Brombeeren mit dem Dampfentsafter entsaften

Brombeeren mit dem Dampfentsafter entsaften
Ein Dampfentsafter besteht aus drei Teilen. In den unteren Teil füllt man Wasser, das beim Erhitzen für die nötige Dampfentwicklung sorgt. Im Teil darüber wird der entstandene Saft aufgefangen und im oberen Teil befindet sich das Sieb, in dem sich die Brombeeren und gegebenenfalls der Zucker befinden.

Brombeeren sollten vor dem Entsaften lediglich kurz abgebraust werden, damit sich keine Insekten oder Staub auf ihnen befinden. Auf das obere Siebteil kommt zum Schluss der Deckel, damit der Dampf nicht entweichen kann. Ist die Herdplatte ausreichend heiß, steigt Wasserdampf bis nach oben, bringt die Zellen der Brombeeren zum Platzen und der noch heiße Saft läuft in den Auffangbereich des Entsafters. Von dort aus kann er auf Wunsch direkt in Flaschen abgefüllt werden oder bis zur Weiterverarbeitung verbleiben.

Brombeeren per Handarbeit entsaften

Eine herkömmliche Beerenpresse funktioniert ähnlich wie ein klassischer Fleischwolf, mit dem man zur Not ebenfalls Brombeeren entsaften kann. Eine Beerenpresse besitzt einen siebartigen Behälter, in den die Brombeeren eingefüllt werden. Durch das Betätigen der Handkurbel wandern die Brombeeren zu einer Art Presswalze. Durch deren Bewegung werden die Brombeeren zusammenpresst, wobei der Saft durch eine kleine Ablaufvorrichtung in das bereitgestellte Auffanggefäß abläuft. Kerne und Fruchtfleisch werden durch ein integriertes Sieb zurückgehalten. Durch das Einkochen in entsprechenden Flaschen kann der Saft haltbar gemacht werden.

Brombeeren entsaften wie anno dazumal

Eine altbewährte Methode ist das Entsaften im Kochtopf. Hierfür werden die gewaschenen Brombeeren in einen Topf mit Wasser gegeben und bei Bedarf mit etwas Zucker bestreut. Bei geschlossenem Deckel dürfen die Brombeeren nun zwischen 15 bis 20 Minuten vor sich hin köcheln, bis ein musartiger Brei entstanden ist. Danach sollte das Brombeermus etwas abkühlen, bevor es durch ein, mit einem Baumwolltuch ausgekleidetes, Sieb passiert wird. Das Sieb sollte über ein Gefäß zum Auffangen des Saftes gehängt werden. Früher band man das Tuch dazu an die Beine eines umgedrehten Hockers. Da der Abtropfvorgang etwas länger dauern kann, sollte das Sieb mit einem Deckel abgedeckt werden. Auch dieser Saft kann durch Einkochen haltbar gemacht werden.

Expertentipp

Bei allen drei Methoden, besonders bei der Kochtopf-Methode, kann die Saftausbeute erheblich gesteigert werden, wenn die Brombeeren etwa eine Stunde vor dem Entsaften mit etwas Zucker bestreut werden. Dieser fördert das Austreten des Saftes und dient der natürlichen Konservierung beim späteren Einkochen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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