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Stauden & Ziergräser

Der ideale Standort für Funkien

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Der ideale Standort für Funkien

Funkien sind attraktive Blattschmuckpflanzen und stammen ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Die Zierstauden, auch Herzblattlilien genannt, sind geradezu prädestiniert, um schattige Plätze im Garten zu begrünen. Die zur Familie der Spargelgewächse zählenden Pflanzen verfügen über ein beeindruckendes Blattwerk und überzeugen durch ihre Vielfalt, was sowohl das Aussehen als auch die Größe angeht.

Je nach Art und Sorte können die Blätter herzförmig, lanzettlich oder spatelförmig geformt sein, die sich zudem in unterschiedlichen Farben wie beispielsweise dunkelgrün, blaugrün, grün-gelb oder cremeweiß präsentieren. Manche Funkien besitzen mehrfarbiges Laub und kommen in Schattenbeeten oder als Nachbarpflanzen von Azaleen, Rhododendren und Hortensien bestens zur Geltung.

Der optimale Standort

Der optimale Standort


Ursprünglich wachsen Funkien in kühl-feuchten Bergwäldern und bevorzugen durchlässige und nährstoffreiche, mäßig feuchte Böden. Auch an sandig-lehmigen Standorten fühlen sich die Pflanzen äußerst wohl und gedeihen prächtig. Die jeweiligen Standortansprüche variieren je nach Art und Sorte, denn manche Gewächse bevorzugen ein sonniges, warmes Plätzchen im Freien.

Generell eignen sich für die meisten Arten halbschattige oder schattige Plätze im Garten. Um schwere Böden aufzulockern und Staunässe zu vermeiden, sollte Kies, Kompost oder Sand untergemischt werden. Wer Funkien in Kübeln kultiviert, sollte als Substrat eine Mischung aus Laub, Gartenerde und grobem Sand verwenden, besonders vorteilhaft wirken sich zudem hochwertige Keramiktöpfe aus.

Die richtige Pflege

Die richtige Pflege
Am richtigen Standort ist der Pflegeaufwand von Funkien äußerst gering, denn die langlebigen Pflanzen werden im Laufe der Jahre immer schöner, sofern sie ungestört wachsen dürfen. Eine Teilung ist nur dann erforderlich, wenn die Gewächse zu groß geworden sind oder vermehrt werden sollen.

Mit der richtigen Zufuhr von Nährstoffen und Wasser entwickeln sich Funkien zu stattlichen Gewächsen. Die meisten Arten blühen im Juni und Juli, während andere Sorten ihre glockenförmigen, weißen bis lilafarbenen Blüten erst im August oder September zeigen.

Funkien richtig gießen

Da Funkien in den feuchten Bergwäldern Asiens heimisch sind, bevorzugen sie eine gewisse Feuchtigkeit. Dies gilt insbesondere für Funkien, die in Kübeln kultiviert werden. Staunässe gilt es jedoch ebenso zu vermeiden wie anhaltende Trockenheit.

Sorgen Sie für regelmäßige Wassergaben, um die Pflanzen im Topf mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. Besonders an heißen Tagen im Sommer empfiehlt es sich morgens und abends zu gießen. Aufgrund ihrer großen Blätter verbrauchen Funkien sehr viel Wasser. Junge Exemplare im Freien sollten regelmäßig bewässert werden, ältere Pflanzen hingegen nur an sehr heißen und trockenen Sommertagen.

Expertentipp

Verwenden Sie zum Düngen von Funkien im Frühjahr Kompost oder einen organischen Langzeitdünger.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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