Connect with us

Pflanzenkrankheiten

Geranien – die häufigsten Krankheiten

Veröffentlicht

auf

Geranien - die häufigsten Krankheiten

Geranien sorgen dank ihrer farbenfrohen Vielfalt in jedem Garten für eine willkommene Abwechslung. Wird die Pflanze Opfer einer Krankheit, kann dies unschöne Folgen haben. Unter welchen Krankheiten Geranien leiden können und woran Sie die unterschiedlichen Krankheiten erkennen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Bakterienwelke

Bakterienwelke


Mit der Bakterienwelke kann sich eine Geranie bereits während der Aufzucht infizieren. Ist die Pflanze mit dieser Krankheit infiziert, muss diese nicht zwingend sofort nach der Infektion ausbrechen. Der Ausbruch der Krankheit wird durch eine zu starke Bewässerung gefördert.

Leidet Ihre Geranie unter der Bakterienwelke, erkennen Sie das anhand von Flecken auf den Blättern mit einem durchsichtigen und öligen Erscheinungsbild. Im weiteren Krankheitsverlauf verfärben sich die Blätter schwarz, werden welk und fallen ab. Im Anschluss daran stirbt die ganze Pflanze ab. Handelt es sich tatsächlich um Bakterienwelke, gibt es leider keine Möglichkeit die Pflanze zu heilen. Entfernen Sie die komplette Pflanze, um eine Ansteckung weiterer Pflanzen zu vermeiden.

Graufäule

Graufäule
Bei der Graufäule handelt es sich um einen Pilzbefall der Geranie. Zu viel Feuchtigkeit oder Verletzungen der Pflanze können die Graufäule auslösen. Diese Krankheit äußert sich anhand von faulen Stellen und einem Schimmelbelag auf den Blättern. Im weiteren Verlauf können sich auf der Pflanze zusätzlich schwarze Flecken bilden.

Zur Behandlung dieser Krankheit und um eine weitere Ausbreitung zu vermeiden, sollten Sie die Pflanze im ersten Schritt von anderen Geranien in der direkten Umgebung trennen. Im Anschluss schneiden Sie die befallenen Blätter ab und entsorgen diese über den Hausmüll. Die Pflanze wird etwas Zeit benötigen, um sich von der Krankheit zu erholen. Bei diesem Krankheitsbefall stehen die Chancen auf eine Heilung allerdings sehr gut.

Geranienrost

Geranienrost
Den Geranienrost kann sich Ihre Pflanze durch den Kontakt mit infiziertem Regenwasser einfangen. Entdecken Sie braune, runde Flecken auf der Oberseite der Blätter und gelbe, braune Pusteln auf der Unterseite der Blätter, leidet Ihre Pflanze höchstwahrscheinlich unter Geranienrost. Trennen Sie die erkrankte Pflanze von den gesunden und entfernen Sie die befallenen Stellen. Um eine Infektion mit Geranienrost zu vermeiden, stellen Sie Ihre Geranie nach Möglichkeit an einen vor Regen geschützten Standort.

Echter Mehltau

Bei Echtem Mehltau handelt es sich um einen Pilz. Dieser befällt die Pflanze von außen. Er setzt sich auf den Blättern der Geranie ab und stiehlt von hier ihre Nährstoffe. Den Echten Mehltau erkennen Sie an einem feinen, mehlartigen Belag auf der Oberseite der Blätter. Echter Mehltau lässt sich recht einfach bekämpfen. Entfernen Sie die befallenen Stellen und wenden Sie im Anschluss ein Fungizid an, das Sie problemlos im entsprechenden Fachhandel erwerben können.

Falscher Mehltau

Leidet Ihre Geranie unter dem Falschen Mehltau, stehen ihre Heilungschancen deutlich schlechter, als bei Echtem Mehltau. Bei Falschem Mehltau wird Ihre Pflanze von innen nach außen durch einen Pilz befallen. Im Gegensatz zum Echten Mehltau befindet sich der feine, mehlige Belag auf der Unterseite der Blätter. Handelt es sich tatsächlich um Falschen Mehltau, können Sie die Pflanze mit einem starken Fungizid behandeln. Allerdings kann eine Genesung der Pflanze im Falle eines Befalls mit dem Falschen Mehltau nicht garantiert werden.

Expertentipp

Wird eine Geranie richtig von ihrem Gärtner gepflegt, ist sie deutlich weniger anfällig für Krankheiten. Informieren Sie sich bereits vor dem Kauf der Pflanze über die richtigen Haltungs- und Pflegebedingungen und schützen Sie Ihre Pflanze so vor möglichen Krankheiten.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär