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Kübel- / Balkonpflanzen

Geranien – ins Freie stellen oder auspflanzen?

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Geranien - ins Freie stellen oder auspflanzen

Die farbenprächtigen Geranien sind vor allem als Balkonpflanzen bekannt. Gelegentlich sieht man sie jedoch auch frei ausgepflanzt in Gartenbeeten, wo sie ebenfalls herrlich aussehen. In diesem Beitrag erfahren Sie, welche Punkte bedacht werden müssen, wenn die bunten Sommerblumen in den Garten gepflanzt werden sollen.

Beachtung der herrschenden Temperaturen

Geranien sind sehr vielseitig, was ihre Pflanzung betrifft, sie vertragen jedoch keinen Frost. Neu im Fachhandel erworbene Exemplare können bereits bei noch über dem Gefrierpunkt liegenden Temperaturen eingehen, da sie an warme Temperaturen in einem Glashaus gewöhnt sind.

Leben Sie in einer kühlen Region oder möchten Sie Ihre Geranien bereits vor den Eisheiligen im Garten sehen, sollten Sie sich besser für die Kübelhaltung entscheiden. Dann können Sie die Blumen rechtzeitig vor einem Kälteeinbruch an einen geschützten Standort umsiedeln.

Der richtige Standort

Der richtige Standort


Geranien bevorzugen einen sonnigen und warmen Standort, können bei entsprechend warmen Temperaturen jedoch auch im Halbschatten gedeihen. Dort wachsen sie allerdings deutlich langsamer und blühen weniger prächtig.

Allzu exponiert sollte der Standort nicht sein, denn Geranien vertragen weder starken Wind noch zu viel Regen. Denn allzu leicht brechen ihre dünnen Stiele oder ihre an trockene Regionen angepassten Wurzeln beginnen zu faulen. Ein windgeschützter Platz in der Nähe einer Mauer ist ideal. In niederschlagsreichen Regionen ist es von Vorteil, wenn der Standort überdacht ist, was eine Kübelhaltung häufig praktischer macht.

Das passende Substrat

Das passende Substrat
Der Boden für Geranien sollte locker, gut durchlässig und nährstoffreich sein. Ideal ist eine Mischung aus Kompost und Sand oder spezielle Geranienerde. Lehmböden eignen sich nur, wenn sie gut aufgelockert wurden und für eine ausreichende Drainage gesorgt wird.

Neigt Ihr Gartenboden zu Verdichtung, ist es besser Geranien in einem Kübel mit geeignetem Substrat zu kultivieren. Sie können das Pflanzgefäß statt es auf die Terrasse zu stellen in Ihrem Garten platzieren oder in ein Beet eingraben.

Ausgepflanzte Geranien im Winter

Ausgepflanzte Geranien im Winter
Geranien sind mehrjährige Pflanzen, überleben die heimischen Wintertemperaturen jedoch nicht. Man sollte sie im Herbst deshalb an einen frostfreien Standort umsiedeln. Schneiden Sie sie vorher auf eine Höhe von 10 bis 15 Zentimetern zurück. Graben Sie sie vorsichtig aus, um ihre Wurzeln nicht zu verletzen und pflanzen Sie sie in einen Kübel mit sandigem Substrat ein.

Stellen Sie Ihre Geranien an einen hellen Ort, an dem die Temperaturen idealerweise zwischen 5 und 10°C liegen. Gießen Sie die Blumen den Winter über sparsam. Sobald der letzte Spätfrost im nächsten Frühjahr vorüber ist, können sie wieder ausgepflanzt werden.

Expertentipp

Geranien kann man ganzjährig auch als Zimmerpflanzen kultivieren. Sie vertragen warme Temperaturen sehr gut, sollten im Frühjahr jedoch nicht ins Freie gestellt werden, da sie deutlich empfindlicher auf Kälte reagieren, als Exemplare, die bei niedrigen Temperaturen überwintert wurden.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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