Gladiolen (Gladiolus) sind mit ihren eleganten, schwertförmigen Blättern und den attraktiven Blütenrispen ein echter Blickfang. Obwohl sie ursprünglich aus Südeuropa und Südafrika stammen, sind sie hierzulande seit Jahrhunderten als Sommerblumen beliebt. Die farbenfrohen Knollengewächse machen nicht nur in Rabatten und Staudenbeeten eine ausgezeichnete Figur, sondern können Balkone, Terrassen, Wegränder und Treppenbereiche verschönern, wenn sie in Kübeln kultiviert werden. Alle wichtigen Informationen zur Kultur in Töpfen jeglicher Art erhalten Sie in diesem Beitrag.
Geeignete Sorten
Je nach Art bzw. Sorte können Gladiolen Wuchshöhen von bis zu 140 Zentimetern erreichen. Für die Kultur in Pflanzgefäßen empfehlen sich jedoch niedrig wachsende Züchtungen wie Zwerg-Gladiolen (Gladiolus nanus), Schmetterlings-Gladiolen oder Primulinus-Hybriden, die mit Wuchshöhen von 50 bis 100 Zentimetern eher kompakt bleiben.
Auswahl von Substrat und Pflanzgefäß

Gladiolen benötigen durchlässiges Substrat mit einem hohen Nährstoffgehalt. Verwenden Sie für die Kultur in Kübeln deshalb hochwertige Blumenerde. Ein Abflussloch am Topfboden und eine Drainageschicht aus Blähton, Tonscherben oder grobem Kies verhindern Staunässe. Damit sich die Pflanzen optimal entwickeln, müssen die gewählten Pflanzgefäße ausreichend Platz für die Wurzeln bieten. Als Faustregel gilt, dass je höher Gladiolen werden, desto größer sollten die Kübel sein.
Standort und Pflanzzeit
Gladiolen bevorzugen warme und windgeschützte Plätze in der Sonne. Passende Standorte für Kübelpflanzen sind Südbalkone oder nach Süden ausgerichtete Terrassen. Die Knollen der kälteempfindlichen Gewächse sollten frühestens ab Ende April in Substrat gesetzt werden, pflanzen kann man Gladiolen bis Ende Mai.
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