Connect with us

Zimmerpflanzen

Glockenblume im Topf überwintern

Veröffentlicht

auf

Glockenblume im Topf überwintern

Die Glockenblume ist aufgrund ihrer prächtigen Blüten in vielen heimischen Gärten vorzufinden, als pflegeleichte Pflanze schmückt sie jedoch auch Balkone und Terrassen. Ursprünglich stammen Glockenblumen, von denen es etwa 300 verschiedene Arten gibt, von der nördlichen Halbkugel. Sie fühlt sich an nahezu jedem Standort wohl und wächst in freier Natur auf Wiesen, in Hochgebirgen oder an lichten Waldrändern.

Die unzähligen zarten Blüten präsentieren sich je nach Art und Sorte von Juni bis September in Weiß und in den unterschiedlichsten Blau- und Violett-Tönen. Auch hinsichtlich des Wuchses und der Größe unterscheiden sich die verschiedenen Sorten deutlich. Kleine Arten können Wuchshöhen von 10 Zentimetern erreichen, große Sorten zwischen zwei und vier Metern.

Winterhärte der Glockenblumen

Winterhärte der Glockenblumen


Heimische Arten, wie beispielsweise die Pfirsichblättrige und die Wiesen-Glockenblume, haben keinerlei Probleme die kalte Jahreszeit im Freien zu verbringen. Das Gleiche gilt auch für Sorten, die an ein eher raueres Klima im Winter gewöhnt sind. Hierzu zählen die Kaukasus-Glockenblume, die Knäuel-Glockenblume und die Alpen-Glockenblume, die in natürlicher Form im Hochgebirge wachsen und dementsprechend an lange und intensive Kälteperioden angepasst sind.

Anders sieht das bei Glockenblumen aus dem Mittelmeerraum aus. Sie sollten jährlich neu ausgesät werden, da eine Überwinterung mit einem hohen Aufwand verbunden und nicht immer von Erfolg gekrönt ist.

Glockenblumen im Topf überwintern

Glockenblumen im Topf überwintern
Glockenblumen, die in Töpfen bzw. in Kübeln kultiviert werden, sollten im Herbst in ihr Winterquartier umziehen, damit sie den Winter unbeschadet überstehen. Geeignet ist ein dunkler, kühler Raum mit Temperaturen um 10 Grad Celsius.

Im Winter ist das Wachstum der Pflanze eingeschränkt, um neue Kräfte für das kommende Frühjahr zu sammeln. Gießen Sie die Glockenblumen sparsam alle zwei Wochen, sofern die oberste Substratschicht leicht angetrocknet ist.

Expertentipp

Sorgen Sie dafür, dass die Luft im Winterquartier möglichst trocken ist, um einen Befall mit Pilzen oder Schimmel zu verhindern.

Diesen Artikel bewerten

Hat Ihnen dieser Ratgeber weitergeholfen?


Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

Klicken Sie, um zu kommentieren

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Gerade populär