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Kirschbaum Preise – wie viel kostet ein Kirschbaum?

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Kirschbaum Preise - wie viel kostet ein Kirschbaum

Als heimisches Obst sind Kirschen gefragter denn je. Das Steinobst mit dem süßen und aromatischen Geschmack ist buchstäblich in aller Munde. Bislang favorisierten Gartenbesitzer den schlank wachsenden Apfelbaum. Aufgrund vielfältiger Züchtungen gehören Kirschbäume zu den neuen Lieblingen im Garten. Doch was kostet ein Kirschbaum und welche Größe und Wuchseigenschaften sind empfehlenswert?

Kosten für Säulenkirschen, Buschbäume, Halb- oder Hochstämme

Kosten für Säulenkirschen, Buschbäume, Halb- oder Hochstämme


Grundsätzlich benötigen kräftig wachsende Süßkirschen etwas mehr Platz im Garten als ihr Pendant die Sauerkirsche. Dank facettenreicher Züchtungen finden Gartenbesitzer heute für jede Grünanlage den passenden Kirschbaum. Klein bleibende Säulenkirschen oder Spindelbäume eignen sich beispielsweise für Terrasse oder Balkonkübel. Containerware mit Lieferhöhen von etwa 100 cm kosten zwischen 20 und 30 Euro. Ein Mehraufwand für Züchtungen und garantierten Säulenwuchs spiegeln sich in einem erhöhten Verkaufspreis wider. Bei einem Buschbaum können Gartenbesitzer von einer um die Hälfte reduzierten Wuchshöhe ausgehen. Buschbaum-Kirschen schlagen mit Kosten von etwa 30 Euro zu Buche. Stark wachsende Halb- und Hochstämme der Kirsche sind häufig deutlich teurer. Die Kosten für Halbstämme betragen zwischen 30 und 40 Euro aufwärts. Hochstamm-Züchtungen auf der Basis von alten Qualitätssorten können die Marke von 150 Euro deutlich übersteigen.

Preise kalkulieren – Qualität und Händlervertrauen entscheiden

Preise kalkulieren - Qualität und Händlervertrauen entscheiden
Nach einer schönen Blüte im Frühjahr erwarten Kirschbaumbesitzer eine reiche Ernte im Sommer. Der Ernteertrag ist nicht allein von Standort und Pflege, sondern auch von der Pflanzenqualität abhängig. Kirschbäume können, wie viele andere Pflanzen, als Wurzel- oder Containerware erworben werden. Letztere besitzt eine deutlich bessere Qualität und liegt im Preis deshalb über Wurzel- und Ballenware. Die Mehrausgaben zahlen sich mit flexibler Pflanzzeit, sofortigem Pflanzenwachstum und zeitnaher Ernte aus. Die Preisunterschiede und -spannen von Händler zu Händler variieren allerdings stark. Doch das günstigste Angebot ist bekanntermaßen nicht immer das Beste. Für eine Kaufentscheidung sollten die Angaben zur Veredelungsgrundlage, Eigenschaften und Ansprüche der Pflanze und Lieferdetails maßgebend sein.

Expertentipp

Für eine gute Kirschernte ist – insbesondere bei Süßkirschen – die Befruchtersorte von Bedeutung. Selbstfruchtende Sorten sind zwar vielfältig verfügbar; Experten empfehlen jedoch für eine Ertragserhöhung den Zukauf eines geeigneten Befruchters. Für eine ‚Große Prinzessinkirsche‘ eignen sich beispielsweise eine Säulensüßkirsche, Zwergsüßkirsche oder eine Knorpelkirsche. Die höheren Anschaffungskosten durch den Kauf eines zweiten Kirschbaums rechnen sich in jedem Fall.

Häufig gestellte Fragen

Welche Kirschsorte ist die beste?

Antwort: Die Kirschsorte 'Burlat' zählt den beliebtesten Süßkirschen. Sie reift früh im Jahr, zwischen der zweiten und dritten Kirschwoche. Ihre Früchte sind große und saftige Herzkirschen mit mittlerer Süße. Ab etwa 30 Euro ist ein Halbstamm dieser Sorte erhältlich. Erlesene Hochstamm-Züchtungen mit einer Lieferhöhe von 200 bis 300 cm liegen im mittleren dreistelligen Bereich.

In welchem Monat gibt es Kirschen?

Antwort: Traditionell werden Kirschen über einen Zeitraum von sieben, präzise festgelegten Wochen geerntet. Die frühesten Sorten sind Ende Mai / Anfang Juni reif. Späte Kirschsorten können Mitte / Ende Juli gepflückt werden. Neue Züchtungen verlängern die Kirschernte auf insgesamt zwölf Wochen. Noch im Oktober ist der Genuss von saftigen Kirschen möglich.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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