Petersilie zählt nicht nur zu den beliebtesten Küchenkräutern, sondern sie lässt sich auch ganz einfach im Garten oder auf dem Balkon anbauen. Zwar ist es am besten, die Pflanze frisch zu verwenden, doch es ist auch möglich, das Kraut aufzubewahren.
Petersilie kurzfristig lagern
Wird die Petersilie nicht sofort benötigt, können die frisch geernteten Stängel für ein paar Tage in ein Glas mit frischem Wasser gestellt werden. Alternativ ist es ebenfalls machbar, die Petersilie in ein feuchtes Küchentuch einzuschlagen und in den Kühlschrank zu legen. Allzu lange sollte allerdings jeweils nicht mit der Verwendung abgewartet werden.
Einfrieren

Einfrieren ist sicherlich die beste Option, um das Küchenkraut für eine längere Zeit aufzubewahren. Hierzu wird die Petersilie nach der Ernte verlesen und von welken Anteilen befreit. Anschließend wäscht man die Stängel und trocknet sie mithilfe von Küchenpapier oder Tüchern gut ab. Danach legt man die einzelnen Stängel zu kleinen Sträußen zusammen und gibt diese in einen Gefrierbeutel, der luftdicht verschlossen werden sollte. Im Gefrierschrank ist Petersilie mindestens sechs Monate lang haltbar. Wichtig ist hierbei jedoch, dass die Kühlkette bestehen bleibt und somit nicht unterbrochen wird.
Alternativ ist es auch möglich, die Petersilie zunächst fein zu zerhacken und diese in Eiswürfelbehälter zu füllen. Anschließend werden die Behälter mit Wasser aufgefüllt und vorsichtig in den Gefrierschrank gestellt. Auf diese Weise ist ein genaues Portionieren sofort nach der Entnahme aus dem Gefrierschrank möglich. Wer keine Eiswürfelbehälter zur Hand hat, kann auch auf kleinere Gefrierdosen umsteigen.
Es ist nicht notwendig, Petersilie vor ihrer Verwendung aufzutauen, da die feinen Blätter sonst schnell wässrig sowie weich werden und an Geschmack einbüßen. Zudem sollte man angetaute Kräuter immer schnell verwenden und keinesfalls erneut einfrieren.
Trocknen

Petersilie kann ebenfalls getrocknet werden: Die gewaschenen und gut getrockneten Stängel bindet man dazu ganz einfach an ihrem unteren Ende zusammen. Danach wird das Bündel kopfüber aufgehangen; idealerweise an einem warmen und trockenen Ort. Nach etwa ein bis zwei Wochen ist die Petersilie in der Regel gut durchgetrocknet, sodass sie abgenommen werden kann. Zur Aufbewahrung gibt man das Küchenkraut in einen lichtundurchlässigen sowie luftdicht verschlossenen Behälter.
Auf Wunsch kann man getrocknete Petersilie aber auch in Öl einlegen. Hierzu wird ein wiederverschließbares Gefäß mit Petersilie aufgefüllt und lediglich so viel Öl dazugegeben, dass das Küchenkraut gerade so bedeckt ist. Die Wahl des Öls ist von dem jeweils persönlichen Geschmack abhängig. Verwendet werden kann zum Beispiel Sonnenblumen- oder Rapsöl.
Expertentipp
Petersilie muss vor dem Einfrieren nicht zwangsläufig klein geschnitten werden. Es ist auch möglich, die gut getrockneten Blätter in einen ausreichend großen Gefrierbeutel zu geben, diesen zu verschließen und zunächst nur kurz in den Gefrierschrank zu geben. Sind die Blätter gefroren, kann der Beutel mithilfe der Hände schnell „geknetet“ werden, wodurch die Petersilie fein zerrieben wird. Anschließend legt man den Gefrierbeutel sofort wieder zurück in den Gefrierschrank.
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