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Sonstiges

Pilze – richtiger Anbau und mögliche Sorten

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Pilze - richtiger Anbau und mögliche Sorten

In heimischen Gärten findet man allerlei Leckereien. Die Vielfalt reicht von knackigen Tomaten bis hin zu saftigen Äpfeln und Birnen. Wem der klassische Obst- und Gemüseanbau nicht ausreicht, kann sich einer neuen Herausforderung, dem Anbau von verschiedenen Pilzsorten, stellen. Dabei geht es selbstredend nicht um bewusstseinserweiternde Exemplare, sondern um klassische Speisepilze. Die kalorienarmen Gewächse sind reich an Ballaststoffen, Proteinen sowie Mineralien und ihr einzigartiger Geschmack passt zu vielen verschiedenen Gerichten.

Für den Eigenanbau geeignete Pilzsorten

Für den Eigenanbau geeignete Pilzsorten


Verfügbare Pilzsorten sind schier unendlich. Für den Anbau im Eigenheim kommen folgende Sorten besonders in Betracht, da sie gut genießbar sind und sich häufig auf regionalen Speisekarten wiederfinden.

  • Champignons (Agaricus)
  • Shiitake (Lentinula edodes)
  • Brauner Kräuter-Seitlinge (Pleurotus eryngii)
  • Limonen-Seitlinge (Pleurotus citrinopileatus)
  • Austern-Seitlinge (Pleurotus ostreatus)
  • Braunkappen (Imleria badia)

Die besonders beliebten Steinpilzen oder Pfifferlinge sind für die Hauszucht weniger geeignet, da sie einen lebenden Wirt zum Wachsen benötigen.

Anbau von Pilzen

Anbau von Pilzen
Für den Anbau von Pilzen wird eine gute Basis benötigt. Diese sollte aus Stroh, Holz oder einem vorgefertigten Pilzsubstrat bestehen. Auf ihr wird die sogenannte Pilzbrut eingesetzt, die sich langsam an den Wirt anheftet und zu Beginn einen weißen Flaum bildet. Ist das der Fall, hat der Ansatz funktioniert. Wenige Tage später werden sich bereits erste Miniaturpilze zeigen. Sie wachsen recht zügig heran und präsentieren bald als essfertige Pilze.

Eine weitere Möglichkeit ist der Ansatz in Kaffeesatz. Dafür wird Kaffeesatz getrocknet und die Pilzbrut mit dem Satz vermischt. Das Gemisch muss im Anschluss mit Folie abgedeckt und feucht gehalten werden. Besonders gut lassen sich auf diese Weise Limonen-Seitlinge züchten. Behalten Sie im Hinterkopf, dass die Nährstoffe in Kaffee endlich sind. Nach etwa sechs Durchgängen kann Kaffeesatz nicht mehr verwendet werden.

Fertigkulturen

Wer nicht die Muse hat, eigene Basen für die Pilzzucht zu erschaffen, kann auch auf Fertigkulturen zurückgreifen. Sie können problemlos erworben werden und liefern alles, was für eine erfolgreiche Zucht notwendig ist. Meist werden diese Kulturen als Blöcke geliefert.

Durch Erschütterungen während des Transports kann das Pilzwachstum aktiviert und gefördert werden. Man muss die Aufzucht in diesem Fall gemäß der beiliegenden Anleitung lediglich fortzuführen. In der Regel fühlen sich Zuchten bei Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius und einer feuchten Umgebung sehr wohl. Die optimale Temperatur ist dennoch von der jeweiligen Pilzsorte abhängig.

Expertentipp

Wer eine Pilzzucht in der Wohnung begonnen hat, kann sie bei Außentemperaturen von mehr als zehn Grad Celsius ins Freie verlagern. Dafür sollte man im Garten einen schattigen Platz finden und diesen stets feucht halten. Auf diese Weise wird auch im Freien ein perfektes Klima für die Zucht von Pilzen geschaffen.

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