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Verschimmelter Kompost – wie schlimm ist das?

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Verschimmelter Kompost - wie schlimm ist das

Die richtige Pflege von Kompost benötigt einiges an Erfahrung. Fehler können zu Mäuseplagen, Fliegenbefall oder verschimmeltem Kompost führen. Ob Schimmel ein gravierendes Problem darstellt und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Ursachen für schimmeligen Kompost

Tritt ein starker Schimmelbefall auf, kann das ein Hinweis auf eine falsche Befüllung des Komposters sein. Möglicherweise haben Sie zu viele feuchte Materialien zugegeben. Besonders häufig bildet sich Schimmel, wenn eine große Menge feuchter Rasenschnitt eingelagert wurde.

Da Schimmelbakterien ein natürlicher Bestandteil des Gartenbodens sind, müssen Sie im Prinzip gar nichts tun. Bakterien helfen bei der Zersetzung von organischem Material. Im Laufe der Zeit baut sich Schimmel von selbst ab und es entsteht Humus.

Geeignete Maßnahmen bei Schimmel im Kompost

Geeignete Maßnahmen bei Schimmel im Kompost


Ein verschimmelter Komposthaufen bietet keinen schönen Anblick. Um Schimmel zu verstecken, gibt es mehrere Möglichkeiten. Sie können den Kompost umschichten und Rindenmulch oder Papier untermischen, um der Fäulnisbildung entgegenzuwirken.

Um den Zersetzungsprozess zu beschleunigen, können Kompoststarter oder Würmer verwendet werden. Mit der Zugabe von altem Kompost wird Schimmel ebenfalls unsichtbar. Dazu werden einige Schaufeln mit gut verrottetem Kompost unter den schimmeligen Kompost gemischt.

Vermeiden von Schimmelbildung

Vermeiden von Schimmelbildung
Bei einem Komposthaufen handelt es sich nicht um einen Müllhaufen. Es müssen passende Ausgangsstoffe eingefüllt werden, damit sich der Komposthaufen zu einem idealen Lebensraum für Regenwürmer und Mikroorganismen entwickeln kann. Aus diesem Grund gehören nicht alle Abfälle auf den Komposthaufen.

Beim Kompostieren sollte auf eine gute Mischung aus verschiedenen Materialien geachtet werden. Ein Komposter benötigt zudem Luft, Bewegung und Feuchtigkeit. Sie sollten ihn dazu regelmäßig umschichten. Ist Kompost zu feucht, kann eine Schicht trockenes Material untergemischt werden. Gehäckselte Äste und etwas Stroh sorgen für eine gute Belüftung.

Zersetzt sich eingefülltes Material gar nicht, ist es womöglich zu trocken. Aufgrund von Wassermangel sterben die Mikroorganismen im Kompost ab. Vermeiden Sie dicke Schichten aus einer Sorte Abfall. Es sollte immer trockenes mit feuchtem sowie festes mit weichem Material vermischt werden. Nur dann kann der Zersetzungsprozess unter optimalen Bedingungen ablaufen.

Ist ein Komposthaufen durch zu viel feuchtes Material oder aufgrund einer mangelnden Abdeckung bei starken Regenfällen zu feucht, entsteht ein Mangel an Sauerstoff, der zu Fäulnis und Gärung führt.

Expertentipp

Das Schimmeln von Kompost ist besonders auffallend, wenn man Brot zugegeben hat. Denn ohne Schimmelsporen kann sich Brot nicht zersetzen. Um die Verrottung zu beschleunigen, sollten Sie Brot zerkleinern und mit anderen Abfällen wie beispielsweise Kaffeesatz mischen.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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