Salbei (Salvia) gehört zur Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Er ist auf allen Kontinenten außer Antarktika beheimatet und zählt mit 850 bis 900 Arten zu den artenreichsten bedecktsamigen Pflanzen der Welt. Salbei wird seit der Antike als Heilpflanze genutzt, einige Sorten können jedoch ausschließlich als Zierpflanzen verwendet werden.
Die richtige Pflege von Salbei
Wer Salbei in einem Topf bzw. im Garten anbauen möchte, sollte sich vorab über die Pflegeansprüche informieren, obwohl Salbei meist geringe Ansprüche an die Wasser- und Nährstoffzufuhr stellt.
Handelt es sich um eine noch junge Pflanze, sollte diese regelmäßig und großzügig gegossen werden. Das Erdreich muss vor jeder neuen Bewässerung antrocknen, damit Staunässe vermieden werden kann.
Ist Ihr Salbei bereits älter, benötigt er weniger Wasser. Wird die Pflanze in einem Topf kultiviert, reichen mäßige Wassergaben aus. Im Garten kann bei genügend Regenfällen auf die Zufuhr von Wasser verzichtet werden. Treten Dürreperioden auf, empfiehlt es sich die Pflanzen in moderaten Abständen mit Wasser zu versorgen, um ein vollständiges Austrocknen zu verhindern.
Düngen von Salbei

Salbei benötigt neben einer regelmäßigen Bewässerung zusätzliche Düngergaben. Während der Wachstumsphase zwischen März und August sollte er gedüngt werden. Experten raten diesbezüglich zu Flüssigdünger, der der Pflanze zusätzliche Feuchtigkeit zuführt. Gedüngt werden sollte im Abstand von zwei Wochen.
Expertentipp
Die Frage wie viel Salbei gegossen werden muss, hängt auch von der kultivierten Sorte ab. Echter Salbei benötigt zum Beispiel eine mäßige Wasserzufuhr, Steppen-Salbei bevorzugt einen feuchten Boden und benötigt mehr Wasser.
Häufig gestellte Fragen
Welcher Standort ist für Salbei am besten geeignet?
Salbei bevorzugt warme, sonnige Standorte. In den eigenen vier Wänden ist ein Platz an einem Fenster mit direkter Sonneneinstrahlung zu empfehlen. Im Garten sollte Salbei in ein Kräuterbeet oder in eine Kräuterspirale gepflanzt werden.
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