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Pflanzenvermehrung

Zamioculcas richtig vermehren

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Zamioculcas richtig vermehren

Die Zamioculcas ist eine der beliebtesten Zimmerpflanzen. Bekannt ist sie auch unter dem Namen Glücksfeder. Diese Zimmerpflanze ist die perfekte Einsteigerpflanze. Sie ist anspruchslos und pflegeleicht, aber dennoch sehr dekorativ. Besonders erwähnenswert sind die unpaarig gefiederten Blätter. Das Blatt besteht aus einer Mittelrippe, an der sich etwa acht bis zwölf kleine, spitz zulaufende Fiederblättchen befinden.

Die oben genannten Eigenschaften machen die Glücksfeder so beliebt. Darum besteht oft der Wunsch die Zimmerpflanze zu vermehren, was sehr einfach ist, aber mitunter etwas Zeit in Anspruch nimmt. Lesen Sie in diesem Beitrag auf welche Art Sie die Pflanze vermehren können.

Vermehrung mittels Wurzelteilung

Vermehrung mittels Wurzelteilung


Diese Vermehrungsmethode ist sehr einfach und gelingt schnell. Sie bietet sich an, wenn die Zamioculcas ohnehin umgetopft wird. Zuerst wird die Mutterpflanze aus dem Topf genommen und die Wurzeln von Erde befreit. Überlegen Sie sich jetzt, wo Sie die Schnitte an der Wurzel setzen, um zwei bis drei gleichgroße Teile zu erhalten. Für den Schnitt wird ein scharfes, sauberes und desinfiziertes Messer genutzt. Nur so kann vermieden werden, dass Krankheitserreger über die Schnittfläche eindringen.

In das Pflanzgefäß wird als erstes eine Drainageschicht aus Kies oder Tonscherben gegeben. Darauf wird die Blumenerde gefüllt, in welche die Teilwurzel gesteckt wird. Diese muss mit mindestens drei Zentimetern Substrat abgedeckt werden. Gießen Sie die Wurzel nur mäßig an. Die nächsten drei bis vier Wochen sollte die Erde gleichmäßig feucht gehalten werden. Achten Sie darauf, dass diese nicht zu nass ist, um Staunässe zu vermeiden. Danach kann die Pflanze wie eine erwachsene Glücksfeder gegossen werden.

Vermehrung mittels Stecklingen

Vermehrung mittels Stecklingen
Diese Art der Vermehrung ist etwas langwieriger als die der Wurzelteilung. Hierfür wird ein Blatt von der Pflanze abgeschnitten. Dabei dürfen Sie aber nicht verwechseln, dass das Blatt bei der Glücksfeder wie ein Trieb aussieht, aus dem die kleinen Fiederblättchen wachsen.

An dem abgeschnittenen Blatt sollten etwa vier Fiederblätter vorhanden sein. Dieses wird dann in ein dunkles Gefäß mit warmem und frischem Wasser gestellt. Das Gefäß wird an einen hellen, aber nicht sonnigen Ort, wie ein Nord- oder ein Ostfenster, gestellt. Die Temperatur muss gleichbleibend warm sein.

Wichtig ist außerdem, dass das Wasser täglich gewechselt wird. Nur so kann sichergestellt werden, dass sich kein Pilzbefall entwickelt. Nach einigen Monaten entsteht eine Verdickung am Blattende, aus der kleine Wurzeln wachsen. Jetzt kann die Glücksfeder in normale Blumenerde gepflanzt werden.

Blattvermehrung

Blattvermehrung
Für diese Vermehrungsart wird vor allem Zeit benötigt. Zuerst werden die Fiederblättchen von der Mittelrippe gezupft. Dann wird mit einem desinfizierten Messer an der unteren Seite des Blattes ein schmaler Streifen abgeschnitten und das Blatt mit der Schnittfläche in Anzuchterde gesteckt. Anstatt der Anzuchterde kann auch normale Blumenerde genutzt werden.

Das Substrat muss gleichmäßig feucht gehalten werden. Das funktioniert am besten, wenn Sie z.B. eine Folie über den Pflanztopf spannen. Der Standort für das so entstandene Mini Gewächshaus sollte hell, aber nicht sonnig sein. Jetzt kann es einige Monate dauern, bis die Wurzelbildung einsetzt und die Pflanze zu wachsen beginnt.

Expertentipp

Achten Sie darauf die Glücksfeder nicht zu übergießen. Staunässe kann ihr zum Verhängnis werden. Bei zu viel Wasser vergilben die unteren Blätter, danach verfault die gesamte Pflanze. Um dies zu verhindern, müssen Sie die Pflanze so schnell wie möglich umtopfen. Im Winter wird die Wassergabe auf ein Minimum reduziert. Auch nach vier Wochen zeigt die Pflanze dann noch keine Anzeichen eines Wassermangels.

Falls Sie die Pflanze unter Wassermangel leiden sollte, hat sie den perfekten Überlebensmechanismus entwickelt. Hierfür wirft sie zuerst den gefiederten, oberen Teil des Blattes ab und es bleibt nur der Stil zurück. Dieser ist der perfekte Wasserspeicher. So kann die Pflanze viele Wochen ohne Wasser überleben.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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