Zwiebeln gehören zu den ältesten Kulturpflanzen und werden weltweit zum Würzen von Speisen genutzt. Das Lauchgewächs aus der Familie der Amaryllisgewächse wird wegen seiner Pflegeleichtigkeit und reichen Ernte gerne von Hobbygärntern eingesetzt. Die Beete für die Zwiebeln müssen im Herbst durch ein großzügiges Umstechen der Erde vorbereitet werden Im Frühjahr können die Samen eingestreut oder die Steckzwiebeln gesetzt werden. Wenn der Standort sonnig, der Boden aus sandigem Lehm oder Löß besteht und die Zwiebeln richtig gegossen werden, dann können am Anfang des Sommers die Zwiebeln als Jungzwiebel oder im August als Speisezwiebeln geerntet werden.
Zwiebeln bestehen aus viel Wasser
Zwiebeln bestehen aus mindestens sieben Schichten. Während die inneren Blätter die Nährstoffe und Wasser speichern, sind die äußeren Schalen ein Schutz vor dem Austrocknen. Dieser Aufbau zeigt die primäre Funktion der Zwiebel: Sie ist ein unterirdisches Speicherorgan für die überirdischen Blätter und Blüten. Bei der Gemeinen Küchenzwiebel steht das Speicherorgan im Mittelpunkt des Interesses. Bei 100 Gramm Gewicht entfällt rund 88 % auf Wasser, 9 % auf Kohlehydrate, 1 % auf Eiweiß und der Rest auf Mineralien, Vitamine und Fette. Diesen hohen Anteil an Wasser nimmt die Zwiebel über die feinen Wurzeln aus dem umgebenden Erdreich auf. Damit dies gelingt, benötigt sie beim Wachstum genügend Gießwasser.
Von viel bis wenig Wasser

Beim Anbauen muss jeder Zwiebelsteckling oder jedes Samenkorn gut bewässert werden. Dazu empfiehlt sich eine Gießkanne mit feinem Gießaufsatz, damit der feine Sprühregen die Erde benetzt, aber nicht ausschwemmt. Als Speicherorgan kann die Zwiebel längere Zeit ohne Bewässerung auskommen, jedoch besagt eine Bauernweisheit, dass die Schärfe in den Zwiebeln dadurch zunimmt. Die Zwiebeln benötigen während der Wachstumsperiode mäßiges Gießwasser. Eine Staunässe durch kleine Kullen an den Stängeln ist unbedingt zu vermeiden. Kurz vor der Ernte, ab den letzten Julitagen, benötigen Zwiebeln keine zusätzliche Feuchtigkeit. Durch die Trockenphase vertrocknet und knickt das Laub, die Nährstoffe konzentrieren sich in den Zwiebelhäuten und die Zwiebeln können nach der Ernte gelagert werden.
Zunächst viel Wasser, dann etwas weniger und am Ende kein Wasser mehr, das ist die Gießformel, damit Zwiebeln gut gedeihen und langfristig aufbewahrt werden können. Ob das Wasser von oben oder seitlich zugeführt wird, ist dem widerstandfähigem Lauchgewächs gleich, doch mögen Zwiebeln keine nassen Wurzeln.
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