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Zimmerpflanzen

Gummibaum richtig umtopfen – wie oft und wann?

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Gummibaum richtig umtopfen - wie oft und wann

Der Gummibaum mit seinen schönen, tiefgrünen, glänzenden Blättern zählt seit Jahrzehnten zu den Klassikern unter den Zimmerpflanzen schlechthin. Er begrünt nicht nur Büros und heimische Wohnzimmer, sondern auch Straßen, Parks und Gärten in seiner Ursprungsheimat, den Tropen und Subtropen. Gummibäume gehören zur Familie der Maulbeergewächse und sind im östlichen Himalaja, im tropische Ostindien und in Indonesien weit verbreitet. Aufgrund des geringen Pflegebedarfs eignen sich die beliebten Zimmerpflanzen auch für die Anfänger unter den Hobbygärtnern.

Wann und wie wird der Gummibaum umgetopft?

Wie alle Zimmerpflanzen muss auch der Gummibaum hin und wieder umgetopft werden. Zum einen benötigt die Zierpflanze nach einer gewissen Zeit frisches Substrat und zum anderen braucht die Pflanze auch etwas mehr Platz. Bei der Frage, wann der Gummibaum umgetopft werden sollte, hilft ein Blick auf das Abzugsloch des Pflanzgefäßes. Wenn sich die Wurzeln einen Weg nach draußen suchen, ist ein neues Pflanzgefäß notwendig. Dasselbe gilt, falls Sie unter der Erdoberfläche die ersten Wurzelstücke entdecken.

Das richtige Pflanzgefäß

Das richtige Pflanzgefäß


Tatsächlich mögen Gummibäume keine allzu großen Pflanztöpfe, denn die Wurzeln der Zierpflanze gedeihen wesentlich besser, wenn sie unter Platzmangel leiden. Beachten Sie beim Aussuchen eines neuen Gefäßes, dass die Standfestigkeit des rasch wachsenden Gummibaums gewährleistet ist. Wichtig ist auch, dass Staunässe vermieden wird. Deshalb empfiehlt es sich, den Boden des neuen Topfes mit einer Drainage aus Kies oder Tonscherben auszustatten, damit überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.

So gelingt das Umtopfen von Gummibäumen

So gelingt das Umtopfen von Gummibäumen
Der richtige Zeitpunkt, den Gummibaum umzutopfen, ist das zeitige Frühjahr. Füllen Sie frisches Substrat in das unteren Drittel des Topfes, wobei Gummibäume komposthaltige Erde bevorzugen. Damit der Baum prächtig gedeiht, können Sie dem Substrat ein wenig Torf beimischen. Danach lösen Sie die Zimmerpflanze vorsichtig aus dem alten Pflanzgefäß und achten hierbei darauf, dass die empfindlichen Wurzeln keinen Schaden davontragen. Im Anschluss setzen Sie den Gummibaum in den neuen Pflanztopf und füllen diesen mit Substrat auf, sodass die Wurzel ziemlich bedeckt ist. Handelt es sich um ein größeres Exemplar, ist es empfehlenswert, den Baum mit einer Stütze zu versehen. Diese sorgt sowohl für eine bessere Standfestigkeit als auch für ein gerades Wachstum der Zimmerpflanze. Nach dem Umtopfen wird der Gummibaum gegossen, bis die Erde gut durchnässt ist.

Die richtige Pflege der Gummibäume

Die richtige Pflege der Gummibäume
Trotz seines üppigen Blattwerks wird die Zimmerpflanze nur bedarfsgerecht gewässert. Prüfen Sie vor dem Gießen, ob das Substrat noch feucht ist und die Pflanze Wasser benötigt. Erst wenn die Oberfläche der Erde angetrocknet ist, lassen Sie dem Gummibaum neues Wasser zukommen. Empfehlenswert ist eine Düngergabe ungefähr alle zwei Wochen und zwar mit einem Grün- und Zimmerpflanzendünger. Auf den großen grünen Blättern der Pflanze setzt sich nach einer gewissen Zeit Staub ab, den Sie am besten mit einem weichen, feuchten Tuch abwischen können. Gummibäume sind außerordentlich schnittverträglich, sodass Sie Ihre Zimmerpflanze ganz nach Bedarf und zu jedem Zeitpunkt kürzen und zurechtstutzen können.

Expertentipp

Falls der Gummibaum von Woll- oder Schildläusen befallen wird, hilft dagegen ein gründliches Abduschen der Pflanze oder Sie bekämpfen die Schädlinge mit einem herkömmlichen Insektizid aus dem Handel.

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Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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