Viele Hobbygärtner bauen Kiwi-Pflanzen gern in ihrem Garten an, da sie neben einer reichhaltigen Ernte auch perfekte Schattenspender sind, wenn man sie zum Beispiel an einer Pergola empor klettern lässt. Wie und wann man die leckeren Früchte erntet, erfahren Sie in diesem Beitrag.
Erntezeit von Kiwis
Von Ende Oktober bis Anfang November, wenn sich die Blätter des Kiwi-Strauches verfärben und nach und nach zu Boden fallen, beginnt die Erntezeit der Früchte. Werden Kiwis zu früh geerntet, läuft man Gefahr, dass die Früchte sauer bleiben.
Um die Kiwis zu ernten, wird eine Gartenschere benötigt, mit der die festsitzenden Früchte einzeln abgeschnitten werden. Zur Orientierung gilt, dass die Früchte etwa einen halben Zentimeter oberhalb des Stielansatzes abgeschnitten werden sollten.
Lagerung von Kiwis

Nach der Ernte sind die Früchte noch hart und nicht genussreif. Bei einer Temperatur von 5 Grad Celsius können die Früchte bis zu acht Wochen, bis in den Januar hinein, gelagert werden. Ansonsten reicht eine Temperatur zwischen 10 bis 14 Grad Celsius für die Lagerung aus. Diese Temperaturen finden sich in den meisten Kellerräumen und die Früchte reifen innerhalb von drei bis vier Wochen nach. Wärmere Temperaturen, beispielsweise im Wohnraum, bewirken eine schnellere Reifung.
Für die Lagerung im Keller eignen sich Obstkisten aus Holz sehr gut, da sie gestapelt werden können und wenig Raum von den geernteten Kiwis eingenommen wird.
Erkennung der Genussreife
Direkt nach der Ernte sind Kiwis noch hart. Je länger sie reifen bzw. je höher die Lagertemperaturen sind, desto weicher und süßer werden die Früchte.
Expertentipp
Auch bei kälteren Temperaturen müssen Sie sich keine Sorgen um Ihre Kiwi-Pflanzen machen. Gelegentliche Nachtfröste zwischen 0 und -1 Grad Celsius überstehen Kiwis in der Regel unbeschadet.
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