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Kompost

Kompost einarbeiten – so wird’s gemacht

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Kompost einarbeiten - so wird's gemacht!

Kompost besteht aus organischen Abfällen und beinhaltet zahlreiche Nährstoffe. Das Rotteprodukt als Dünger zu verwenden, ist also durchaus eine gute Idee. Welcher Kompost sich für welchen Boden eignet und wie Sie diesen richtig in Ihre Beete einarbeiten, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Welche Arten von Kompost gibt es?

Welche Arten von Kompost gibt es


Um sich im Klaren darüber zu sein, welchen Kompost man am besten für welchen Zweck verwendet, sollte man sich die drei wesentlichen Kompostarten einmal näher anschauen. Man unterscheidet hier zwischen Frischkompost, Fertigkompost und Substratkompost. Jede Kompostart besitzt eine andere Zusammensetzung und Rottengrad.

Frischkompost

Der Frischkompost ist ein noch nicht gänzlich ausgereifter Kompost, dessen Reifedauer zwei bis sechs Wochen dauert. Dieser enthält noch Teile von leicht zersetzbarer organischer Substanz und unterstützt so die mikrobiellen Vorgänge im Boden.

Frischkompost wird meist für eine Bodenverbesserung genutzt. Auch als Dünger für beispielsweise Acker eignet er sich sehr gut.

Fertigkompost

Diese Art von Kompost stellt einen ausgereiften Kompost dar. Die Verrottungsdauer beträgt hier fünf bis zwölf Wochen. Der Fertigkompost ist ein hygienisierter Kompost und enthält alle wichtigen Pflanzennährstoffe. Somit eignet er sich hervorragend zum Düngen von Gartenpflanzen. Er wird zudem auch in der Landwirtschaft und Gartenbau genutzt.

Substratkompost

Hierbei handelt es sich um einen Fertigkompost, der jedoch nur eine begrenzte Menge an Pflanzennährstoffen aufweist. Meist wird dieser in einer feinkörnigen Konsistenz angeboten und findet Einsatz, in der Pflanz- und Blumenerdenherstellung.

Frischkompost einarbeiten

Frischkompost einarbeiten
Bei der Verwendung von noch nicht komplett ausgereiften Frischkompost versorgen Sie den Boden ideal mit wertvollen Nährstoffen. Sie sollten dabei beachten, dass sich in ihm haufenweise Bakterien, Käfer und weitere Kleinstlebewesen befinden, die alle Sauerstoff benötigen. Sorgen Sie also für eine ausreichende Sauerstoffzufuhr, wenn Sie den Kompost in Ihren Boden einarbeiten. Am besten, Sie bestreuen Ihre Beete mit dem Frischkompost und harken diesen leicht ein. So sind die Organismen in Kompost vor extremen Temperaturen besser geschützt und können optimal umsetzen.

Passen Sie auch darauf auf, dass der Frischkompost nicht bis an die Wurzeln Ihrer Pflanzen reicht. So vermeiden Sie eine Wurzelfäule.

Fertigkompost einarbeiten

Gereifter Kompost beinhaltet eine geringere Anzahl von sichtbaren Lebewesen als Frischkompost. Asseln und Würmer haben bereits einen Großteil der Bestandteile umgesetzt und sind deswegen nicht mehr so zahlreich vorhanden. Jedoch befinden sich noch immer Mikroorganismen im Kompost, die für Ihre Arbeit ebenfalls Sauerstoff benötigen. Ganz ähnlich also wie beim Frischkompost, müssen Sie einen Luftabschluss vermeiden, damit die Organismen überleben können. Ein leichtes Einhaken in den Boden reicht, um die Erde mit dem Kompost zu bereichern.

Expertentipp

Sie können durch das Bedecken Ihrer Beete mit einem organischen Material wie Mulch eine stabile Wintervorsorge für den Kompost und die darin befindlichen Tiere schaffen. Durch das Mulchen gefriert der Boden nämlich nicht und die Organismen können auch im Winter ihr Werk verrichten.

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Kompost sollte man in die Gartenerde einarbeiten?

Hierfür gibt es eine gute Faustregel, nach der Sie sich richten können. Es gilt: Ein Teil Kompost auf vier Teile Gartenerde.

Wann Kompost in Erde einarbeiten?

Kompost sollten Sie vorrangig im Frühling in Ihre Beete geben.

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Bildquellen:

© www.istockphoto.com/Kanawa_Studio

Lisa ist begeisterte Hobby-Gärtnerin. Sie hat nicht nur einen bunten Garten mit Teich direkt vor ihrem Haus, sondern auch noch einen Schrebergarten, auf dem sie viel Gemüse anbaut. Als Garten-Redakteurin konnte sie ihr Hobby zum Beruf machen.

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